Cécile Schortmann, "Hauptsache Kultur"
Cécile Schortmann, "Hauptsache Kultur" Bild © hr

Während der Frankfurter Buchmesse vom 11. bis 15. Oktober berichtet der Hessische Rundfunk (hr) im hr-fernsehen, im Ersten, in Arte und in 3sat von der weltweit größten Bücherschau.

Mit dem Eröffnungskonzert der Frankfurter Buchmesse 2017 wird das diesjährige Gastland Frankreich gewürdigt. Das Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102 von Johannes Brahms wird vom Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Leitung von Marko Letonja interpretiert. Solisten sind Veronika Eberle und Gauthier Capuçon. Das Konzert wird am Dienstag, 10. Oktober, 20 Uhr, live im Internet auf Arte Concert (concert.arte.tv) übertragen und am Sonntag, 15. Oktober, 18.25 Uhr in Arte gezeigt.

Die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre – Terroranschläge, Europaverdrossenheit, Rechtspopulismus – haben auch in Frankreichs Literaturwelt ihre Spuren hinterlassen. In Zeiten eines auseinanderdriftenden Europas und unter dem Einfluss der Bedrohung durch Terror fragt der Film nach der Macht der Bücher in unruhigen Zeiten - mit Karine Tuil, Patrick Chamoiseau, Gila Lustiger, Boualem Sansal, Mathias Énard, Alain Mabanckou, Patrick Boucheron, Lewis Trondheim, Brigitte Findakly, Shumona Sinha, Chen Jianghong und anderen. Der Film „Die Macht der Bücher – Französischsprachige Literatur heute“ wird am Mittwoch, 11. Oktober, um 22 Uhr in Arte und am Sonntag, 15. Oktober, um 23.20 Uhr im hr-fernsehen gezeigt.

„Hauptsache Kultur extra“ mit Cecile Schortmann berichtet am Donnerstag, 12. Oktober, um 22.45 Uhr im hr-fernsehen von der Frankfurter Buchmesse über die Bücher und Fragen unserer Zeit, die es sich genauer anzuschauen lohnt. Und zeigt natürlich die Tops und Flops der Messe. Es geht unter anderem um Europas Zukunft. Wie wird das Thema auf der Messe diskutiert, was sagen französische und deutsche Autoren, und wie kommt das an, in Frankfurt, einer der europäischsten Städte Deutschlands? Natürlich wirft das hessische Kulturmagazin aber auch einen Blick auf den Ehrengast und das Literaturland Frankreich. An was erinnern wir uns? Was blenden wir aus? Darum geht es in Olivia Rosenthals Roman „On n’est pas là pour disparaître“, der jetzt zur Buchmesse auf Deutsch unter dem Titel „Wir sind nicht da, um zu verschwinden“ erscheint. Außerdem wird die junge, in Groß-Gerau geborene Autorin Julia Wolf vorgestellt. Sie pflegt einen außergewöhnlichen, virtuos durchkomponierten Schreibstil. Gleich ihr zweiter Roman hat es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017 geschafft.

hr-Moderatorin Cecile Schortmann moderiert auf der Buchmesse am Stand von 3Sat (Halle 4.1., E 108) die TV-Aufzeichnung der Sendung „3sat liest“ am Freitag, 13. Oktober, zwischen 12.30 Uhr und 15.30 Uhr. Dort sind Robert Menasse, Norbert Scheuer und Petra Morsbach zu Gast.

Cecile Schortmann ist ebenfalls Moderatorin des Magazins „Kulturzeit“ auf 3Sat, das ein Special zur Buchmesse sendet. In der „extra"-Ausgabe „Frankreich lesen" berichtet das Kulturmagazin am Samstag, 14. Oktober, um 22.30 Uhr darüber, wie sich der intensive Wandel, dem Frankreich durch Terror, Rechtspopulismus und Migrationsprobleme ausgesetzt ist, in der französischen Literatur widerspiegelt.

Die „hr-Büchermatinee“ berichtet am Sonntag, 15. Oktober, ab 7.55 Uhr im hr-fernsehen von den Highlights der ARD-Bühne auf der Frankfurter Buchmesse. Evelyn Fischer und Denis Scheck sprechen unter anderem mit Petra Reski, Jan Wagner, Ingo Schulze, Rita Falk, Birgit Vanderbeke, Peter Wohlleben und Ingrid Noll. Die spannenden Gespräche und Denis Schecks legendäres „Best of Druckfrisch“ machen den Sonntagmorgen zu einem literarischen Fernsehereignis.

Bei „Metropolis“ geht es am Sonntag, 15. Oktober, ab 16.45 Uhr in Arte um das „Literaturwunder Paris“ und begleitet den Wiener Fotografen Stefan Draschan bei seinen Beutezügen durchs Museum. Paris ist eine der schönsten Städte und die Literatur-Metropole Europas. Pariser Autoren präsentieren sich auch während der Frankfurter Buchmesse mit dem diesjährigen Gastlandauftritt Frankreichs. Was macht die heutige Literaturszene in Paris so spannend? Viele literarische „Hochkaräter“ mit Migrationshintergrund wie Alain Mabanckou oder Gaël Faye leuchten die aktuelle politische Situation aus.

Filme, Kunst und Zeitgeist: Das Magazin „ttt – titel, thesen, temperamente“ berichtet jeden Sonntagabend im Ersten über das Wichtigste aus dem aktuellen Kulturgeschehen. So auch am Buchmessesonntag, 15. Oktober, in einer Extraausgabe um 23.20 Uhr. Zusammen mit mehr als 180 französischen Autoren wird Präsident Macron anreisen – Schriftstellern und Philosophen, die einen neuen, mitreißenden, ganz eigenen Sound in die Literatur bringen. Junge Shootingstars wie Leïla Slimani und Édouard Louis sind dabei, aber auch der in Deutschland prominente Philosoph Didier Eribon und der den Niedergang der Moderne prophezeiende Michel Houellebecq. Auffallend viele Autoren und Autorinnen beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Zustand unserer Welt und den großen politischen Fragen … „ttt“ gibt Einblicke in die größte Bücherschau der Welt, präsentiert die Highlights und stellt die wichtigen Fragen.

Die „hessenschau“, das regionale Nachrichtenmagazin im Fernsehen des hessischen Rundfunks, berichtet während der Buchmesse täglich um 19.30 Uhr unter anderem über Promis auf der Messe, hessische Krimis und den Friedenspreis des deutschen Buchhandels.

Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO
Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO Bild © hr/Ben Knabe

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Isabelle Dollinger
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