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CDU und SPD wären die Verlierer, Grüne und AfD wären Gewinner und mit jeweils 14 Prozent drittstärkste Kraft im Land, wenn am Sonntag Landtagswahl in Hessen wäre. Das ergibt sich aus der am 12.1. vom hr veröffentlichten repräsentativen Umfrage HessenTREND, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap durchgeführt hat.

CDU und SPD wären die Verlierer, Grüne und AfD wären Gewinner und mit jeweils 14 Prozent drittstärkste Kraft im Land, wenn am Sonntag Landtagswahl in Hessen wäre. Das ergibt sich aus der am Donnerstag vom Hessischen Rundfunk (hr) veröffentlichten repräsentativen Umfrage HessenTREND, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap durchgeführt hat.

Im Vergleich zum HessenTREND vom Januar 2016 würde Bündnis ‘90/Die Grünen ihr Ergebnis um drei Prozentpunkte verbessern, die AfD schafft ein Plus von zwei Punkten. CDU und SPD verliehen jeweils zwei Prozentpunkte und landen in der aktuellen Umfrage bei 32 Prozent (CDU) beziehungsweise 24 Prozent (SPD). Die Linke bleibt unverändert bei acht Prozent, die FDP legt um einen Punkt auf sechs Prozent zu. Danach hätte die schwarz-grüne Koalition keine Mehrheit mehr, könnte nicht weiterregieren. Die Bildung einer neuen Regierung würde schwierig. Auch für Rot-Rot-Grün würde es nicht reichen. Blieben nur eine Große Koalition von CDU und SPD und ein Dreierbündnis von CDU, Grünen und FDP, vorausgesetzt, die AfD käme für eine Regierungsbeteiligung nicht in Betracht.

Mit der Arbeit von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sind 61 Prozent der Befragten zufrieden bis sehr zufrieden, das ist eine Steigerung gegenüber der vergangenen Umfrage um drei Prozentpunkte. Tarek Al-Wazir von Bündnis ‘90/Die Grünen kommt auf 54 Prozent Zufriedenheitsquote (+4), Thorsten Schäfer-Gümbel von der SPD auf 48 Prozent (+3), Florian Rentsch (FDP) erreicht 21 Prozent (+2) und Janine Wissler von den Linken erreicht wie im Vorjahr 15 Prozent.

Könnte man den Ministerpräsidenten direkt wählen, würden sich 48 Prozent für den amtierenden Volker Bouffier und 35 Prozent für Thorsten Schäfer-Gümbel entscheiden. Natürlich sind die Werte in der jeweils eigenen Partei deutlich höher. Allerdings würden Anhänger der an der Landesregierung beteiligten Grünen mehrheitlich den Sozialdemokraten Schäfer-Gümbel (51 Prozent) vorziehen, Regierungschef Bouffier kommt bei ihnen nur auf 33 Prozent Zustimmung.

Auf die Frage, welches das wichtigste politische Problem in Hessen sei, das vordringlich gelöst werden müsse, nannten 44 Prozent die Flüchtlingspolitik. Noch im Januar 2016 lag dieser Wert um 26 Zähler höher bei 70 Prozent. Es folgen die Bildungspolitik (27 Prozent), die innere Sicherheit (13 Prozent) und die Verkehrssituation (12 Prozent).

Eine Umfrage zum Thema Flüchtlingspolitik veröffentlicht der hr am Montag, 19. Januar.

Christian Bender
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