Das Atelier der Künstlerin Marta Minujin in Buenos Aires
Das Atelier der Künstlerin Marta Minujin in Buenos Aires Bild © hr/Natascha Pflaumbaum

Sie gilt als eine der größten und weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst – die documenta. Vom 10. Juni an macht die Kunstschau Kassel während der kommenden 100 Tage für Künstler, Galeristen und Kunstliebhaber zum Nabel der Welt. Traditionell begleitet der hr die Schau und berichtet zur 14. Auflage in seinen Hörfunkprogrammen hr2-kultur und hr-iNFO, in zahlreichen Fernsehsondersendungen im hr-fernsehen, in Arte und im Ersten sowie online bei hessenschau.de.

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Bereits eine Woche vor der Eröffnung macht sich das vom hr produzierte Kulturmagazin „Metropolis“ am Sonntag, 4. Juni, um 16.45 Uhr in Arte auf den Weg nach Kassel und beobachtet, wie sich die Stadt auf die documenta vorbereitet. Auf dem Weg durch die nordhessische Metropole entdeckt die Sendung documenta-Kunstwerke auf Schritt und Tritt: Erinnerungen an vergangene Kunstschauen, Aufbauarbeiten der kommenden – Künstler natürlich inklusive.

Am Donnerstag, 8. Juni, berichtet „Hauptsache Kultur“ um 22.45 Uhr im hr-fernsehen von der documenta 14 und begleitet in seiner 30-minütigen Sonderausgabe unter anderem den Künstler Olaf Holzapfel, der Holzskulpturen im Kasseler Auepark aufstellt: von den ersten Ideen und Skizzen in seinem Berliner Atelier über die Holzauswahl – 54 Meter hohe Douglasien, die er in der Nähe von Kassel geschlagen hat – bis zu den Aufbauarbeiten am Ausstellungsort. Das Kulturmagazin mit Moderatorin Cécile Schortmann lässt außerdem noch einmal die Tops und Flops der documenta-Geschichte Revue passieren und Anekdoten, Stars und Skandale von einst wieder aufleben.

Am Samstag, 10. Juni – dem Eröffnungstag der documenta – steht um 18.45 Uhr im hr-fernsehen „hessen extra: Kassel und die documenta 14“auf dem Programm. Die Moderatoren Andreas Gehrke und Claudia Schick zeigen, wie sich die Stadt während der Kunstschau verändert, und besucht die wichtigsten Ausstellungsorte, unter anderem den Friedrichsplatz – das Herz der Innenstadt und der documenta. Dort steht das größte Kunstwerk der documenta 14, eine Nachbildung des Akropolistempels aus Tausenden einst verbotener Bücher. Das „hessen extra“ präsentiert aktuelle documenta-Künstler mit ihren Werken, begibt sich auf die Suche nach Spuren vergangener documentas im heutigen Stadtbild und zeigt, was – abseits der documenta – sonst noch in Kassel sehenswert ist.

Das Kulturmagazin „ttt – titel, thesen, temperamente“ berichtet am Sonntag, 11. Juni, um 23.35 Uhr im Ersten in einer 45-minütigen Extraausgabe von der documenta 14, für die sich Leiter Adam Szymczyk einen besonderen Scoop ausgedacht hat: Unter dem Titel „Von Athen lernen“ wird die Kunstschau neben Kassel auch in der griechischen Hauptstadt präsentiert. Doch was kann der reiche Norden vom armen Süden lernen? Wie steht es mit der Kunst in Zeiten von Eurokrise, Flüchtlingsströmen und grassierendem Populismus? „ttt“ trifft Künstler wie Ahlam Shibli, Olaf Holzapfel und Emeka Ogboh. Moderatorin Evelyn Fischer führt durch den Dschungel der Kasseler „Kunst-Tatorte“ und fragt nach, ob und – falls ja – was Kassel von Athen gelernt hat.

Zur langen „Themennacht documenta“ lädt das hr-fernsehen in der Nacht von Sonntag, 11., auf Montag, 12. Juni, von 1.00 Uhr an; auf dem Programm stehen unter anderem die Dokumentationen „Kasselkunst: Wie die documenta eine Stadt verändert“, „Die documenta 13: Zusammenbruch und Wiederaufbau“ und „Highlights der documenta 13 – Dreizehn persönliche Kunstansichten“.

„documenta 14: Weltkunst – eine Reise“ lautet der Titel der Dokumentation von hr-Autorin Natascha Pflaumbaum, die am Mittwoch, 14. Juni, um 21.50 Uhr in Arte und am Donnerstag, 22. Juni, um 23.15 Uhr im hr-fernsehen zu sehen ist. Mit ihrer Kamera hat die Filmemacherin fünf documenta-Künstler besucht, in Beirut, dem Kosovo, in Buenos Aires, Leicester und New York. Ihre Porträts zeigen Menschen, die sich nicht abbringen lassen von ihrem Weg, weder durch Krieg, noch durch Diktatur und Armut. So hat sie eindrucksvolle, aufwühlende Geschichten gefunden: politisch, existenziell, berührend.

Die „hessenschau“ schaut in einer vierteiligen Serie ab Pfingstmontag, 5. Juni, und zur gewohnten Sendezeit um 19.30 Uhr im hr-fernsehen vorab auf die documenta-Stadt Kassel und berichtet zudem am Samstag, 10. Juni, ausführlich von der Eröffnung.

hessenschau.de bietet auf seinen Seiten einen interaktiven 360-Grad-Rundgang durch die documenta. Dazu gibt es viele Infos, Hintergründe und Interviews. Außerdem tickern Reporter live am 7. Juni von der Eröffnungs-Pressekonferenz und vom Besuch des Bundespräsidenten am 10. Juni, dem ersten Besuchertag der documenta.

Athen, Spielort der documenta 14 – und seit sieben Jahren Schauplatz von Flucht, Armut und Schuldenkrise. Wie (über)leben die Künstler in diesen schwierigen Zeiten? Und was kann man von Athen lernen? Die neunteilige Web-Serie „Art and Survival“ von hr-Autorin Brigitte Kleine taucht auf arte.de ein in die kulturelle Szene von Athen.

In hr2-kultur führt die Kunstkritikerin Tanja Küchle ab dem 12. Juni unter dem Motto „documenta to go“ durch die größte Kunstschau der Welt. Sie stellt ihre persönlichen Highlights vor und nähert sich den Kunstwerken aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Kabarettist Bernd Gieseking hat seinen ganz eigenen Blick auf eine Stadt, die für 100 Tage lang das Zentrum der internationalen Kunstszene wird. Außerdem gibt es regelmäßig Gespräche und Berichte in den Magazinen „hr2-Kulturfrühstück“ und „hr2-Kulturcafé“. Infos: www.hr2-kultur.de.

hr-iNFO liefert am 9. Juni vor der Eröffnung in Kassel Hintergründe und einen Ausblick mit dem Schwerpunkt „hr-iNFO – Das Thema“ und berichtet am 10. Juni aktuell von der Eröffnung. Während der gesamten documenta begleiten Regionalreporter aus Nordhessen und hr-iNFO-Kulturreporter Jan Tussing das Ereignis. In der wöchentlichen Serie „hr-iNFO – documenta-Check“ gibt Jan Tussing außerdem den ultimativen documenta-Tipp. Er stellt je ein Kunstwerk in Kassel vor, lässt Künstler und Kuratoren zu Wort kommen und sammelt Reaktionen der Besucher. Die Serie läuft jeden Freitagnachmittag vom 9. Juni bis zum 15. September. Dazu gibt es jede Menge Interviews, Porträts der Künstler und Berichte in „hr-iNFO-Kulturlust“. Nicht nur im Programm, auch vor Ort kümmert sich hr-iNFO mit exklusiven Hörerführungen um die größte Kunstausstellung der Welt.

Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de