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Das Sonderprogramm des Hessischen Rundfunks (hr) rund um die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Sonntag ist bei den Zuschauern auf riesiges Interesse gestoßen. Mit einem Tagesmarktanteil von 22,3 Prozent in Hessen erzielte das hr-fernsehen den höchsten Wert für einen Tag seit Februar 1995. hessenschau.de verzeichnete 1,05 Millionen Visits und hat damit zum ersten Mal die Millionengrenze überschritten.

Im Laufe der über 15-stündigen Livesendung kletterte der Marktanteil in Hessen auf bis zu 51,2 Prozent, 670.000 Zuschauer sahen zu diesem Zeitpunkt das Programm, das von Kristin Gesang und Andreas Gehrke moderiert wurde. Auch bundesweit interessierten sich viele Zuschauer für die Livesendung, bis zu 1 Millionen Menschen schalteten ein.

Mit einem Marktanteil von 34,8 Prozent in Hessen war auch die Hessenschau im Anschluss an die Livesendung erfolgreich. 700.000 Menschen sahen die Sendung, bundesweit waren es sogar 870.000.

Längste Sendung in der Geschichte des hr-fernsehens

Fernsehdirektorin Gabriele Holzner ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Es freut mich riesig, dass unser Sonderprogramm von den Zuschauern so gut angenommen wurde und damit unsere Anstrengungen belohnt wurden. Das war ein historischer Tag für den hr, auch das Funkhaus lag innerhalb der Sperrzone und musste deshalb komplett geräumt werden.“ Noch nie hatte der hr im Fernsehen eine so lange Live-Strecke zu bewältigen, ohne auf sein Funkhaus zurückgreifen zu können. Damit wird die Sendung als längste Sendung des hr-fernsehens in die Geschichte eingehen. „Ich bin megastolz auf diese großartige Teamleistung von Programm und Produktion“, sagt Holzner.

„Was für ein großartiger Erfolg!“, sagt hessenschau.de-Redaktionsleiter Wolfgang Jeck zu den Abrufzahlen. „Dass heute so viele Menschen auf hessenschau.de gegangen sind, haben wir uns aber in den vergangenen Tagen auch mit der umfangreichen Vorberichterstattung rund um das Thema erarbeitet.“

Auf hessenschau.de konzentrierte sich das Interesse besonders auf den Live-Ticker, in dem ständig mehrere Tausend Nutzer online auf neue Entwicklungen warteten. Stark abgerufen wurden auch die zusammenfassenden Artikel und der Livestream des hr-fernsehens.

Auch bei den hr-Hörfunkwellen mussten wegen der Evakuierung kreative Lösungen gefunden werden. Der Sendebetrieb wurde von Kassel aus organisiert. hr-iNFO lieferte aktualisierte Informationen in Nachrichten und Reporterstücken. hr1, hr3 und hr4 sendeten erstmals ein gemeinsames Programm, das von der Hörerschaft liebevoll in „hr8“ umbenannt wurde. Mathias Münch legte um 6 Uhr los und übergab um 10 Uhr an Radiolegende Werner Reinke. Britta Lohmann und Andrea Losleben übernahmen dann den Staffelstab. In den sozialen Netzwerken gab es von den Zuhörern viel Lob. YOU FM und hr2 kultur sendeten für ihre Hörerschaft ein vorproduziertes Programm.

Michael Draeger
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
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