Eintracht-Präsident Peter Fischer im "Heimspiel!" im hr-fernsehen
Eintracht-Präsident Peter Fischer im "Heimspiel!" im hr-fernsehen Bild © hr

Eintracht-Präsident Peter Fischer hat sich in die Diskussion zwischen Fans und dem DFB eingeschaltet. In der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen forderte er am Montagabend eine klare Trennung zwischen unterschiedlichen Gruppen.

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„Man muss unterscheiden zwischen Gewalttätern und Leuten, die Pyro zünden. Beides ist verboten, aber es gibt bei Pyrotechnik durchaus die Diskussion, ob das in irgendeiner Form funktionieren kann. Diesen Dingen muss man sich stellen. Aber Gewalt im und ums Stadion geht nicht!“ Der Deutsche Fußballbund deutete bei dem Thema mögliche Änderungen an. Vizepräsident Rainer Koch sagte in der Sendung: „Regeln können verändert werden. Aber solange sie gelten, haben sie alle zu befolgen. Ohne Ausnahme.“ Im Dialog müsse nun herausgearbeitet werden, wie Maßnahmen seitens der Verbände und Vereine aussehen könnten, um den Einsatz von Pyrotechnik im Stadion zu verhindern. „Oder aber der Dialog bringt zum Ausdruck, dass es in Wahrheit darum geht, dass man sich gar nicht an die Regeln halten will“, so Koch weiter.

Die bisher durchwachsene Leistung von Eintracht Frankfurt ist für Präsident Fischer kein Grund zur Sorge: „Wir haben eine ziemlich gute Truppe und in der Führungsetage Fußballkompetenz, wie ich sie in dieser Form noch nie erlebt habe. Da ist vieles zusammengewachsen. Natürlich sind vier Punkte zu wenig, aber das kann sich schnell wieder drehen. Momentan fehlt die Fortune. Aber bei dem Anhang und der Kulisse drücken wir den Ball bald wieder über die Linie.“

Beim geplanten Stadionausbau setzt Fischer vor allem auf sozialverträgliche Preise. „Ich kämpfe dafür, dass Sitzplätze für 10 -14 Euro pro Stück verkauft werden. Ich will, dass Elf-, Zwölfjährige ins Stadion gehen, und so groß werden wie ich, mit der Kultur im Stadion, mit einer Wurst und einer Cola auf einem Sitzplatz.“ Das sei in Deutschland aber nicht durchsetzbar, so Fischer weiter.

Ex-Schiedsrichter Wagner: Videoassistent für eindeutige Fälle gedacht

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Ex-Bundesligaschiedsrichter Lutz Wagner im "Heimspiel!" im hr-fernsehen

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Zum Dauerthema Videoassistent äußerte sich Ex-Bundesligaschiedsrichter Lutz Wagner im „Heimspiel!“. Angesprochen auf den möglichen Protest des 1. FC Köln gegen die Entscheidung, ein Tor von Borussia Dortmund zu geben, sagte Wagner: „Ich wage anzuzweifeln, ob man es letztendlich genau ermitteln kann. Bei einem Schuss oder Kopfball aufs Tor legt der Ball in einer Zehntelsekunde zwei Meter zurück. Jetzt zu klären, ob der Ball knapp vor oder hinter der Linie war, das sind eigentlich nicht die Fälle, in denen ein Videoassistent helfen soll. Der Videoassistent ist dafür da, bei eindeutigen Szenen zu greifen.“

Zitate frei bei Nennung der Quelle „Heimspiel! im hr-fernsehen“. Mehr Sport und Informationen unter hessenschau.de/sport.

Michael Draeger
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail: michael.draeger@hr.de