Eintracht-Vorstand Hellmann
Eintracht-Vorstand Axel Hellmann im "Heimspiel" im hr-fernsehen Bild © hr

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat im "Heimspiel" im hr-fernsehen davor gewarnt, alle Fans der Frankfurter Eintracht über einen Kamm zu scheren. Außerdem bekundete er seinen Respekt vor anderen Sportlern des Vereins, wie den Leichtathleten.

Download

Download

zum Download Foto: Eintracht-Vorstand Hellmann

Ende des Downloads

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen davor gewarnt, die Fans von Eintracht Frankfurt auf Banner oder Gewalt zu reduzieren. „Da passieren wahnsinnig viele gute Sachen, ich denke da vor allem an das soziale Engagement, das es überall gibt. Natürlich haben wir Exzesse – und mein Kernthema bleibt es, die Gewalt aus dem Umfeld des Stadions zu verbannen. Aber eine gewisse Jugendkultur, die auch mal den DFB, die Eintracht oder handelnde Personen beleidigt, darf es auch geben. Da muss man auch mal drüberstehen“, so Hellmann. Zum Thema Pyrotechnik im Stadion sagte er: „Pyrotechnik ist verboten, und ich halte sie für gefährlich, aber sie ist keine Gewalt. Deshalb muss man darauf anders reagieren.“

Nach dem holprigen Start in die neue Bundesligasaison zeigte sich Hellmann überzeugt, dass der Knoten bald platzt. „Vielleicht noch nicht in Gladbach, aber spätestens gegen Augsburg. Wir haben gezeigt, dass wir die Gegner wieder hart bespielen können. Das hatten wir in der Rückrunde der letzten Saison etwas verloren. Jetzt sind Willenskraft, Kampfkraft und Mentalität zurück.“

Perspektivisch will Hellmann die Internationalisierung von Eintracht Frankfurt vorantreiben. „Die Bundesliga zieht hohe Einnahmen aus der Vermarktung der Medienrechte auf dem internationalen Markt – und die Eintracht hat gute Chancen, auf dieser Welle mitzusurfen.“ Die Eintracht werde aber nicht in jedem Land spielen. „Für mich ist entscheidend, welche Entwicklung ein Land nimmt. Wir hatten Angebote aus Saudi Arabien, diese haben wir ausgeschlagen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten geht vieles in die richtige Richtung, dieses Land kann man ansteuern.“

Respekt vor anderen Sportarten

Großen Respekt hat Hellmann vor anderen Sportlern der Eintracht, wie den Leichtathleten. Die müssten „erheblich mehr leisten als Profifußballer für erheblich weniger Geld. Diese Sportarten leiden darunter, dass da viel investiert wird, aber die Sportler, wenn sie nicht gerade wirklich Titel holen, eigentlich im Schatten ihren Sport ausüben. Diese Entwicklung halte ich nicht für gut.“

Zitate frei bei Nennung der Quelle „Heimspiel! im hr-fernsehen“. Mehr Sport und Informationen unter hessenschau.de/sport.

Michael Draeger
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail: michael.draeger@hr.de