Blick auf Lorch im Rheingau
Blick auf Lorch im Rheingau Bild © hr/Alexandra Berghäuser

In den Rheingau, genauer: nach Lorch hat es Dieter Voss für die nächste Ausgabe von „Herrliches Hessen“ gezogen. Das hr-fernsehen zeigt den 45-minütigen Streifzug durch die Stadt und ihre Umgebung am Dienstag, 3. Oktober, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr – wie immer voller überraschender Geschichten.

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Lorch, die westlichste Stadt Hessens, liegt am Rhein und ist bekannt für ihren herrlichen Riesling. Aber auch das nahe gelegene Wispertal ist ein touristischer Anziehungspunkt. Dieter Voss erkundet mit Wanderexperte Robert Carrera den Wispertalsteig. Der Wanderweg ist geprägt von menschenleeren Wäldern und stillen Momenten an der lauschigen Wisper – und er bietet fantastische Ausblicke über die Landschaft des Rheingauer Hinterlandwalds, das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens.

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Der mittelalterliche Wehrturm "Strunk" in Lorch

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Direkt an der Wisper liegt die Forellenzucht der Familie Seitz. Vater und Sohn züchten hier die einzigartige Wisperforelle, die schon Queen Elizabeth gemundet hat. Außergewöhnliche Kunstwerke stellt Esther Pscheidt her: Sie arbeitet mit Treibholz, das sie am Rhein findet und in ihrem kleinen Atelier auf verschiedenste Weise formt und verändert. Die so entstandenen Gebilde üben eine große Faszination aus.

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Die "Alte Traubenkelter" in Lorch aus dem Jahr 1842

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Keine Reise in den Rheingau ohne kulinarische Köstlichkeiten: Im Traditionsweingut Mohr zaubert Winzergattin Saynur Sonkaya-Neher türkische Genüsse auf den Tisch. Der Clou: Dazu reicht sie die passenden Weine aus den Steillagen des Weinguts – eine gelungene Kombination. Der kleine Lorcher Stadtteil Espenschied, hoch oben im Wald gelegen, gilt als das „musikalische Dorf“. Zu Recht, denn hier gibt es fünf Chöre und eine Opernakademie. Für „Herrliches Hessen“ geben die Laienchöre und professionellen Opernsolisten eine eindrucksvolle Kostprobe ihrer ungewöhnlichen Zusammenarbeit.

Ob auch Dieter Voss ein Liedchen über Lorch singen kann? Drei Fragen an den Moderator:

Herr Voss, was war Ihr persönlicher „Aha-Effekt“ während der Dreharbeiten?

Dieter Voss: Das Wispertal. Es ist eines der schönsten Seitentäler des Rheins. Was für eine Idylle, was für Ausblicke. Dort bin ich nicht zum letzten Mal gewandert!

Rheingauer Riesling, Wisperforelle und türkische Genüsse – auch kulinarisch scheint Lorch einiges zu bieten ...

Dieter Voss: Keine Frage. Ich bin Weintrinker und liebe den Riesling, den es in Lorch in hervorragender Qualität gibt. Er passt perfekt zu den Gewürzen des Orients in der Straußwirtschaft von Saynur. Aber ebenso zu Spundekäs, Winzerweck oder Wildschweinsülze. Und eine frisch geräucherte Wisperforelle ist fast ein Muss in Lorch. Ich mag sie klassisch mit Meerrettich.

Wie würden Sie Lorch in drei Sätzen beschreiben?

Dieter Voss: Der Ort mit seiner fast 1000-jährigen Weinbautradition hat einen besonderen Charme. Während unserer Dreharbeiten war ich irgendwie „beseelt“, da war so eine Mischung aus Lebensfreude und Entspanntheit in mir. Die Gastfreundschaft der Lorcher, aber auch die besondere Schönheit dieser Ecke im Rheingau haben mir gut getan!

Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de