Moderator Dieter Voss (rechts) mit Dietmar Gugler, Besitzer des Gestüts Prinzenberg in Pfungstadt
Moderator Dieter Voss (rechts) mit Dietmar Gugler, Besitzer des Gestüts Prinzenberg in Pfungstadt Bild © hr/Volker Janovsky

Zwischen Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim ist Dieter Voss für die nächste Ausgabe von „Herrliches Hessen“ unterwegs. Das hr-fernsehen zeigt den 45-minütigen Streifzug durch die Region am Dienstag, 10. Oktober, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr – wie immer voller überraschender Geschichten.

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Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim sind zwei Gemeinden, die sich so nah und doch so unterschiedlich sind: Pfungstadt ist eine ehemalige Arbeiterstadt und Seeheim-Jugenheim das Tor zur Bergstraße, in dem im Sommer der europäische Adel weilte. In beiden Gemeinden trifft Dieter Voss aber auf Menschen, die ihre Heimat lieben und sie zu einem lebenswerten Ort gestalten.

Das Gestüt Prinzenberg ist vor allem für Springreiter die Adresse im Rhein-Main-Gebiet. Hausherr Dietmar Gugler hat das Springreiten zu seiner Lebensaufgabe gemacht und bietet hier in Pfungstadt jungen Talenten, ob Reiter oder Pferd, die perfekte Umgebung für ihren Sport. Schon in jungen Jahren hat Gugler sich für den Pferdesport begeistert und selbst erfolgreich an vielen Turnieren teilgenommen; heute nutzt er sein Wissen, um andere auszubilden. Mit dem Gestüt hat er eine regelrechte Oase geschaffen, für Ross und Reiter.

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Moderator Dieter Voss (links) mit Maximilian Freitag, der mit seinem "Hannibal Gin" schon jetzt eine treue Fangemeinde hat

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Maximilian Freitag hat vor zwei Jahren erst mit der Gin-Herstellung begonnen. Es war eigentlich ein Wunsch seines Vaters, der ihn sich aber nicht mehr erfüllen konnte. Also hat Maximilian Freitag die Brennerei seines Vaters übernommen und mit seinem „Hannibal Gin“ schon jetzt eine treue Fangemeinde.

Schon Johann Wolfgang Goethe sagte: „Sammler sind glückliche Menschen.“ Und Liam O‘Hainnin ist ein sehr glücklicher Mensch. Er hat mit seiner Sammlung ein privates Museum errichtet, voll von elektronischen Schätzen der Vergangenheit: das Fernsehmuseum Pfungstadt. Dort findet man das älteste Fernsehgerät der Welt, Radios, die fast ein Jahrhundert alt sind, Funkgeräte aus aller Herren Länder und jede Menge Fernsehkameras aus der Zeit, als das Fernsehen erfunden wurde.

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Cheerleading made in Pfungstadt: das Team der FTG Allstars bei der Probe

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Fernab von Puscheln und unter Abwesenheit einer jeglichen American-Football-Mannschaft in Pfungstadt ist das Team der FTG Allstars eines der besten in Deutschland. In den letzten Jahren konnten die Cheerleaders mehrere Europameistertitel für die Freie Turngemeinde Pfungstadt gewinnen und nahmen regelmäßig an Weltmeisterschaften teil – Cheerleading made in Pfungstadt.

Christoph Massoth ist der Herr der Töne und des Dampfes – zumindest wenn es um Modelleisenbahnen geht. In dritter Generation arbeitet die Familie Massoth daran, dass Modelleisenbahnen so klingen wie in der Wirklichkeit. Mit Mikrofon und Aufnahmegerät bereisen sie die ganze Welt, um von den Loks die Originaltöne zu bekommen und um sie dann mittels feinster Elektronik in die jeweiligen Loks einzubauen.

Burg Frankenstein liegt genau oberhalb von Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim. Den Namen der Burg kennt die die ganze Welt, was wohl Mary Shelley und ihrem Roman „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ zu verdanken ist. Aber gibt es tatsächlich eine Verbindung zwischen der englischen Autorin und diesem mystischen Ort? Der Journalist und Autor Walter Scheele ist sich da ziemlich sicher, jahrelange Forschungen zu diesem Thema haben ihn umgetrieben, und er hat sogar Bücher dazu veröffentlicht.

Ob auch Dieter Voss ein Buch über Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim schreiben könnte? Drei Fragen an den Moderator:

Herr Voss, was war Ihr persönlicher „Aha-Effekt“ während der Dreharbeiten?

Dieter Voss: Die fantastischen Ausblicke von den Bergen runter in die Rheinebene. Besonders beeindruckend war für mich der Panoramablick von Burg Frankenstein aus. Wir haben dort im sanften Licht der untergehenden Sonne gedreht. Als es dann dunkel wurde, war es allerdings um meine Ruhe geschehen, denn aus allen Ecken kamen plötzlich und unerwartet … Aber ich will nicht zu viel verraten, Sendung anschauen!

Wie würden Sie die Region um Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim in drei Sätzen beschreiben?

Dieter Voss: Es lebt sich angenehm in der Region der nördlichen Bergstraße. In Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim geht es unaufgeregt und doch lebendig zu. Der Odenwald bietet Ruhe und ist ein herrliches Wanderparadies.

Pfungstadt oder Seeheim-Jugenheim – was wäre Ihre Wahl, falls Sie umziehen müssten?

Dieter Voss: Tatsächlich wäre es eine Möglichkeit: In Frankfurt arbeiten, in Pfungstadt oder Seeheim-Jugenheim wohnen. Das machen viele. Ich würde den Ort wählen, in dem ich eine Wohnung im Grünen und unbedingt in Hanglage mit Blick fände – siehe Frage 1.

Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de