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Rüdiger Fritsch, der Präsident des SV Darmstadt 98, äußerte sich am Montagabend im hr-Sporttalk „Heimspiel!“ im hr-fernsehen über die Stadion-Problematik und weitere aktuelle Themen.

Es wäre schade, wenn wir der einzige Verein wären, der an der Spielstätte scheitert. Das wäre ein Kuriosum.“ Fritsch fügte hinzu: „Unser Problem ist nicht, dass wir irgendwo ein Dach bauen sollen, sondern es istdie Bausubstanz eines 50, 60 Jahre alten Stadions. Da muss was passieren. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Rüdiger Fritsch sagte außerdem über …

… das Hoffenheim-Gerücht:

„Ich habe das am Montagmorgen gelesen, und um 8.10 Uhr war mein Dementi draußen. Da bestand weder ein Kontakt noch ein Gespräch. An der Hoffenheim-Geschichte war nichts dran. Ich bin in Darmstadt noch für ein Jahr gewählt.“

… die sportliche Zukunft von Hamit Altintop:

„Hamit ist ein absoluter Spitzenmann und charakterlich ein super Typ. Wir sind an ihm dran und sprechen mit ihm. Wir werden das tun, was wir in Darmstadt tun können. Es ist keine Frage des Geldes. Bei ihm ist es auch eine Frage, wie seine weitere Lebensplanung aussieht. Wir geben den Kampf um Hamit nicht auf.“

… den Abstieg in die Zweite Liga:

„Ich glaube schon, dass der eine oder andere ein Tränchen verdrückt hat und traurig war, dass das Kapitel Bundesliga jetzt zu Ende ist. Es war eine geile Zeit. Wir haben uns anständig verabschiedet und werden uns jetzt neu zusammenraufen und sortieren.“

… die Verpflichtungen von Norbert Meier und Holger Fach:

„Ein klassischer Fehler wäre gewesen, wenn wir anstatt eines Fußballlehrers Norbert Meier einen Klavierlehrer Erwin Hotzenplotz geholt hätten. Wenn ich alles immer vorher wissen würde, dann wäre ich irgendwo im Fußball-Weisheits-Land. Wir haben das damals nicht bei der vierten Flasche Rotwein ausgeknobelt, sondern hatten eine Idee. Nachdem uns Dirk Schuster verlassen hatte, wollten wir die Erfahrung reinholen, die uns gefehlt hat.“

… die Hoffnung, dass der Kern des Teams zusammenbleibt:

„Sie ist viel, viel größer als in den Jahren zuvor. In den letzten Jahren haben wir immer erst am letzten Spieltag den Aufstieg oder am vorletzten den Klassenerhalt geschafft. Da mussten wir bis zum Schluss warten, in welcher Liga wir überhaupt spielen. Jetzt haben wir seit einigen Wochen gewusst, dass wir irgendwann das Abreise-Ticket ziehen werden. Wir sind gut vorbereitet. 15 Verträge sind am Laufen. Bis jetzt gibt es keine Anfrage, dass irgendwer wechseln möchte.“

Sebastian Huebl, Pressereferent
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Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
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E-Mail: sebastian.huebl@hr.de