Markus Steinhöfer
Markus Steinhöfer im Heimspiel! Bild © hr

Für Markus Steinhöfer vom SV Darmstadt 98 lag der Schlüssel zum Erfolg im Kampfgeist: "Natürlich hatte Schalke Chancen, aber am Ende hatten wir den letzten Willen, das Spiel noch zu gewinnen“, sagte Steinhöfer am Montagabend im Sporttalk „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

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Der SV Darmstadt 98 darf nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Schalke 04 weiter vom Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga träumen. Für Mittelfeldspieler Markus Steinhöfer lag der Schlüssel zum Erfolg im Kampfgeist: Das Tabellenschlusslicht erzwang den Siegtreffer in der Nachspielzeit.

„Wir hatten diesmal das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Natürlich hatte Schalke Chancen, aber am Ende hatten wir den letzten Willen, das Spiel noch zu gewinnen“, sagte Steinhöfer am Montagabend im Sporttalk „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Auch wenn die Lage mit vierzehn Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bei noch fünf ausstehenden Partien nahezu aussichtslos ist, gebe es für die „Lilien“ kein Aufgeben. „Wir wissen alle, dass unsere Situation sehr schlecht aussieht. Aber es kommt überhaupt nicht infrage, dass wir uns abschlachten lassen. Wir werden auf gar keinen Fall etwas herschenken – dafür lieben wir alle zu sehr den Sport und sind Profi genug“, betonte Steinhöfer.

Auch wenn sich der Abstieg in die 2. Bundesliga nicht verhindern lassen sollte, sieht der Winterneuzugang seine Zukunft bei den 98ern: „Ich bin sehr froh und dankbar über die Chance in Darmstadt. Ich fühle mich sehr wohl.“

Dass der große Nachbar aus Frankfurt noch tief in den Abstiegsstrudel gerät, glaubt Markus Steinhöfer, der von 2008 bis 2010 selbst bei der Eintracht spielte, nicht. „Es ist momentan nur eine schwächere Phase. Ich glaube, die Eintracht ist gefestigt genug.“

Keinen Zweifel am Klassenerhalt hegt auch Bernhard Lippert, der viele Jahre Co-Trainer bei der SGE war: „Die Eintracht spielt nicht wie ein Absteiger. Ich bin mir ganz sicher, dass sie die Klasse hält“, sagte er im „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Kovač spricht von Endspiel gegen Augsburg

Am Samstag hatte die Frankfurter Eintracht mit 1:3 in Dortmund verloren und dabei das zehnte Spiel in Folge nicht gewinnen können. Sechs Punkte beträgt nur noch der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den der nächste Gegner, FC Augsburg, bekleidet.

Die Verantwortlichen sind gewarnt. „Uns ist die Situation bewusst, wir sehen ja auch, was die Tabelle hergibt. Wir haben in Dortmund solide gespielt, aber am Wochenende sind wir gefordert: Es wird Zeit, dass wir wieder mal gewinnen“, sagte Trainer Niko Kovač im Gespräch mit hr-fernsehen.

Der 45-Jährige hob die Chance hervor, die sich im direkten Aufeinandertreffen mit dem FCA ergibt: „Es ist für uns ein Matchball. Wir können mit einem Sieg alles klar machen, den Klassenerhalt abhaken und uns auf andere Ziele stürzen.“

Kovač nahm seine Elf in die Pflicht: „Die Spieler müssen das Spiel so angehen, als ob es ein Endspiel ist. Natürlich haben wir noch einige Spiele, aber wir möchten das am Wochenende klipp und klar regeln.“

Lukas Laub: Glauben fest an die Meisterschaft

Schnell regeln wollen auch die Löwen Frankfurt ihre Meisterschaft in der DEL2. Das Eishockey-Team aus der Mainmetropole gewann das zweite Match der Finalserie gegen Bietigheim Steelers am Montag mit 4:0 und führt in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0-Erfolgen. Zwei Siege trennen die Löwen somit vom Titel.

Stürmer Lukas Laub ist zuversichtlich, dass der Coup klappt: „Wir haben Respekt vor Bietigheim, aber wir wissen: Wenn wir Meister werden wollen, dann können wir Meister werden. Es liegt an uns, weil wir fest daran glauben, dass wir das bessere Team in der Serie sind“, sagte er im Sporttalk „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Das wollen die Löwen auch am Mittwoch im nächsten Duell unter Beweis stellen.

Dass die Partien so schnell aufeinander folgen, fordere den Spielern schon einiges ab. „Es ist schon hart, jeden zweiten Tag zu spielen“, berichtete Laub. Doch das Team stecke die Strapazen gut weg. „Man arbeitet das ganze Jahr über in den 52 regulären Saisonspielen darauf hin, dass man in den Playoffs voll mitwirken kann. Und dort, wo wir jetzt stehen, zeigt, dass wir fit sind und oben mitspielen können. Wir sind super stolz auf die ganze Truppe.“

Dass die Meisterschaft in der DEL2 aber nicht einher geht mit dem Aufstieg in die oberste deutsche Eishockey-Liga, der DEL, stört Laub nicht. „Wir stehen jetzt im Finale, daher mache ich mir über den Auf- und Abstieg im Moment nicht so viele Gedanken.“ Dennoch betonte er: „Das Positive ist, dass es in der Saison 2018/19 den Aufstieg wieder geben wird.“

 Zitate frei bei Nennung der Quelle „Heimspiel! im hr-fernsehen“ bzw. „hr-fernsehen“. Mehr Sport und Informationen unter hessenschau.de/sport.

Christian Bender
Christian Bender Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Christian Bender
Telefon: +49 (0)69 155-2290
E-Mail: christian.bender@hr.de