Eintracht-Vorstand Hellmann
Eintracht-Vorstand Axel Hellmann im "Heimspiel" im hr-fernsehen Bild © hr

Am kommenden Montag spielt Eintracht Frankfurt im ersten regulären  Montagsspiel der Fußballbundesliga-Geschichte gegen RB Leipzig. Axel Hellmann, Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt, hält davon nicht viel. Das hat er am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen deutlich gemacht.

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„Wir haben in der Bundesliga im Moment einen Zielkonflikt. Der Montag ist das Ergebnis der Sicherung des Amateursports, um aus dem Sonntag ein Spiel rauszuziehen. Jetzt muss man zur Kenntnis nehmen, dass der Montag für die Bundesliga kein gelernter Spieltag ist, deshalb gibt es auf die Ansetzung eine sehr negative Resonanz. Ich tendiere dazu, auf den Sonntag zurückzugehen, die ein oder andere parallele Ansetzung zu prüfen, sofern das rechtlich funktioniert. Ich glaube, wenn wir alle Vibrationen von den Fans und den Sponsoren aufgreifen, dass der Montag keine wirklich große Zukunft haben wird“, so Hellmann.

Auf die Frage, ob er Angst vor einem Stimmungsboykott habe, sagte Hellmann: „Angst habe ich überhaupt nicht, denn ich weiß, dass wir eine verantwortungsbewusste Fan-Szene haben, die das Gesamtbild sieht. Aber uns sind massive Proteste auf sehr breiter Basis angekündigt worden. Es wurde uns von der organisierten Fan-Szene gesagt, dass es keine Aktion gegen die Mannschaft oder den Verein ist. Und es wurde uns auch gesagt, es geht nicht darum, Pyrotechnik zum Einsatz zu bringen und Aggressionen zu zeigen, sondern ein Signal gegen die Ansetzung zu setzen. Und da kann ich sagen: Wenn das der Rahmen ist, dann muss das ein Bundesligaverein, gerade ein Verein wie Eintracht Frankfurt, auch aushalten können.“

Olympiasiegerin Behle: Hoffe, dass die Spiele wieder nach Deutschland kommen

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Nach dem Start der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hofft die Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle im "Heimspiel!", dass in Zukunft auch mal wieder Spiele in Deutschland stattfinden werden, trotz aller Kritik. „Die Spiele sind größer und gigantischer geworden. Das hat riesige Ausmaße angenommen, da ist die Frage, ob das sein muss. Auf der anderen Seite wollen wir natürlich alle die schönen Bilder sehen. Ich hoffe auch sehr, dass es gelingt, dass die Spiele auch zum Beispiel bei uns in Deutschland wieder willkommen sind.“ Behle hofft auch, dass die Negativschlagzeilen rund um Themen wie Kostenexplosion und Doping die Spiele nicht dauerhaft beschädigen: „Olympische Spiele sind aus Sportlersicht das größte, was er erleben kann. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. Es wäre ein Drama, wenn man diesen Glanz nicht erhalten könnte.“

Zitate frei bei Nennung der Quelle „Heimspiel! im hr-fernsehen“. Mehr Sport und Informationen unter hessenschau.de/sport.

Michael Draeger
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail: michael.draeger@hr.de