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Logo "Malvina, Diaa und die Liebe" Bild © hr

Ein Film aus der „KiKA“-Reihe „Schau in meine Welt“ sorgt seit Tagen für viel Wirbel in den sozialen Netzwerken und in den Medien.

Der vom Hessischen Rundfunk produzierte und bereits im November 2017 im KiKA ausgestrahlte Film „Malvina, Diaa und die Liebe“ thematisiert die Liebesgeschichte eines jungen Mädchens aus Fulda und eines jungen syrischen Flüchtlings. Die beiden erzählen von ihrer Beziehung, die nicht immer einfach ist, weil beide aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. 

 Für den AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel ist der Film ein „Skandal“, eine „rührselige Seifenoper“, mit der der Kinderkanal „Propaganda“ mache für „Beziehungen mit moslemischen Flüchtlingen“. In den sozialen Netzwerken tobt ein regelrechter Shitstorm, Hass macht sich breit. Auf der anderen Seite wird der Film vielfach gelobt. Weil er eine „differenzierte Auseinandersetzung“ sei „mit den Problemen, die eine solche Liebe mit sich bringen kann“, so die Medienexpertin Maya Götz. 

Woher also die große Aufregung? Damit sich die Zuschauer ihr eigenes Bild machen können, zeigt das hr-fernsehen den Film „Malvina, Diaa und die Liebe“ am Samstag, 13. Januar, um 16.45 Uhr in voller Länge. Anschließend wird Philipp Engel in einem 65-minütigen „Engel fragt“-Spezial diskutieren mit der Islamwissenschaftlerin  Lamya Kaddor, der Medienpädagogin Dr. Maya Götz, Thomas Mücke vom Violence Prevention Network, dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Dirk Spaniel sowie hr-Fernsehdirektorin Gabriele Holzner. Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema gibt es zudem im Internet auf www.hr.de.