Ein Filmteam des Hessischen Rundfunks filmt bei der Deutschen Bank
Zum ersten Mal darf das Fernsehen rein: Vorstandssitzung der Deutschen Bank Bild © hr/Ingo Nathusius

Wie gefährlich sind die Geschäfte von Großbanken wie der Deutschen Bank, wie glaubwürdig ist der angekündigte Wandel? Ein Jahr lang sind Journalisten des Hessischen Rundfunks dieser Frage nachgegangen. Als erstes Filmteam bekamen sie Zugang zur Chefetage. Das Erste zeigt die Dokumentation „Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?“ am Montag, 7. August, um 23.30 Uhr.

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Einer der prominentesten Kunden der Deutschen Bank ist derzeit US-Präsident Donald Trump. Positive PR ist das aber nicht, seit die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Präsidenten und dem Geldhaus in den USA im Fokus sind. Im vergangenen Jahr hatten Medien den Konzern als „gefährlichste Bank der Welt“ bezeichnet. Der Grund: eine Studie des Internationalen Währungsfonds. Demnach ist die Deutsche Bank „bedeutendster Träger systemischer Risiken im globalen Finanzsystem“. Zusätzlich zu den milliardenschweren Altlasten aus kriminellen Geschäften und überbordenden Kosten kam jetzt auch noch die Vertrauenskrise. Der Konzern kommt nicht raus aus den Schlagzeilen.

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Außenaufnahme der Deutschen Bank

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Der Film bietet einen Einblick in das Innere der Deutschen Bank. Zu sehen sind Aufnahmen der Firmenzentralen in Frankfurt, London und New York und Interviews mit dem Top-Management, darunter der Vorstandsvorsitzende John Cryan und Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Die Autoren Stefan Jäger, Julia Klüssendorf und Ingo Nathusius ziehen Bilanz. Wie weit sind die Aufräumarbeiten? Welche Altlasten gibt es noch? Wie glaubwürdig ist der Wandel? Am Beispiel der Deutschen Bank wird deutlich, wie verflochten unser Finanzsystem ist, und welche Gefahr damit verbunden ist. 

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail: michael.draeger@hr.de