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Ist der Klimawandel noch zu stoppen? Wie steht es um die Rente und die soziale Gerechtigkeit in Deutschland? In einer mehrteiligen Reihe geht der Hessische Rundfunk (hr) diesen großen, aktuellen Themen auf den Grund.

Die drei Dokumentationen werden im Ersten gezeigt: „Der Klimareport“ am 6. November und „Der Rentenreport“ eine Woche später, am 13. November, jeweils um 22.45 Uhr. Den Abschluss macht „Der Wohlstandsreport“ am 20. November um 22.15 Uhr.

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Zwei rauchende Schornsteine eines Kraftwerks

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zum Download Foto: Kraftwerk Schwarze Pumpe

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Mehr Hitze, mehr Wasser, heftigere Unwetter – der Klimawandel ist laut den Vereinten Nationen die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wie nehmen die Deutschen sie an? Der Klimareport geht zahlreichen Frage nach: Würden die Deutschen für den Klimaschutz ihr Leben verändern? Die USA wollen sich aus dem Pariser Abkommen zurückziehen – ist das Klima überhaupt noch zu retten, wenn gar nicht alle Staaten mitmachen? Warum kommen klimaskeptische Aussagen wie die der AfD und von US-Präsident Trump bei manchen Menschen so gut an? Autorin Katja Sodomann reist außerdem in die Lausitz, wo viele Jobs an der Braunkohle hängen. In Deutschland hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ein paar unangenehme Ziele aus dem Klimaschutzplan der Bundesregierung streichen lassen. Er und Umweltministerin Barbara Hendricks nehmen dazu Stellung.

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Ein Rentner wartet an der Bushaltestelle

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zum Download Foto: Rentner Klaus Dieter Meuer

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Der Altersarmut widmet sich der Rentenreport. Während die Gewerkschaft Verdi davor warnt, dass jeder Zweite bedroht sei, sagt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Auch in Zukunft werde Armut Rentner viel weniger treffen als andere Altersgruppen. Christine Rütten geht in ihrem Film der Frage nach, welche Aussage stimmt. ARD-Datenjournalisten kommen zu dem Schluss, dass bei mehr als 100 Berufen das Einkommen nach 45 Jahren Vollzeitarbeit nicht für eine Rente über der Armutsgefährdungsquote reicht. Am größten ist das Armutsrisiko für Rentner derzeit in Offenbach bei Frankfurt. So sind bereits heute über die Hälfte der Menschen, die bei der Tafel dort jeden Dienstag für Lebensmittel anstehen, Senioren. Wie viele wird dieses Schicksal in Zukunft treffen? Wer muss sich tatsächlich Sorgen machen?

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Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär der Caritas

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zum Download Foto: Georg Cremer, ehem. Generalsekretär der Caritas

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Wie steht es um das Versprechen „Wohlstand für alle!“? Damit beschäftigt sich der Wohlstandsreport. Tatsächlich haben nicht alle Menschen die gleichen Chancen, sich ein gutes Leben zu erarbeiten. Die Zahl der Millionäre steigt, und der Abstand der oberen 40 Prozent zu den unteren 40 Prozent wird immer größer. Der Film von Ulrike Bremer schaut auf die Ursachen, vergleicht Statistiken und zeigt, wo die Trennung in Deutschland voranschreitet. Der Film wirft auch einen Blick auf die Armutsstatistik und ihre Probleme. Der ehemalige Generalsekretär der Caritas, Georg Cremer, jedenfalls sagt, die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Deutschland würden überhaupt keinen Grund zu der Annahme geben, dass es der Generation nach uns schlechter gehen werde. Dennoch empfinden viele Menschen ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Die Dokumentation untersucht die gefühlte Wirklichkeit auf ihren Wahrheitsgehalt.

Michael Draeger
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail: michael.draeger@hr.de