Der Schiftsteller und Journalist Niklas Maak
Der Schiftsteller und Journalist Niklas Maak Bild © hr/Peter-Andreas Hassiepen

„ttt" fragt den Journalisten Niklas Maak danach, was passiert, wenn die Kunstszene es sich mit dem Geld der Superreichen bequem macht. Die Sendung kommt am Sonntag, 5. März, vom hr und ist um 23.05 Uhr im Ersten zu sehen.

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Ein Stimmungsbericht aus New York: „ttt“ trifft den Schriftsteller und Journalisten Niklas Maak vor den Trump Towers, an der Wall Street und in der New Yorker Kunstszene. Maak beobachtet die aktuellen Entwicklungen in den USA, in denen die Demokratie gerade von einer gewählten Regierung abgeschafft werden soll. Wie reagiert die Kulturszene? Geschockt und resigniert? Oder stehen wir am Anfang einer großen Bewegung für die Demokratie? Vor ein paar Wochen hat Donald Trump den Präsidenten der Investmentbank Goldman Sachs zu seinem ersten Wirtschaftsberater gemacht. Die Wall Street soll erneut dereguliert werden. Der große Finanzcrash von 2008 mit Milliarden-Bankenrettungen durch Steuergelder und mit Hunderttausend obdachlosen Amerikanern scheint vergessen. In seinem aktuellen Buch „Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner“ beschäftigt sich Maak mit einem der größten Spekulanten und Finanzmarktbetrüger, Marc Dreier. Maak gelingt damit eine brillante Analyse einer durch deregulierte Finanzmärkte verrückt gewordenen Welt – und eine Parabel zur aktuellen Lage.

„ttt – titel, thesen, temperamente“ fragt Niklas Maak danach, was passiert, wenn die Kunstszene es sich mit dem Geld der Superreichen bequem macht. Die Sendung kommt am Sonntag, 5. März, vom Hessischen Rundfunk (hr) und ist um 23.05 Uhr im Ersten zu sehen; es moderiert Max Moor.

Außerdem bei „ttt“:

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Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
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