Die AfD-Spitzenkandidatin Mariana Harder-Kühnel
Die AfD-Spitzenkandidatin Mariana Harder-Kühnel Bild © hr/van Bebber

Die Spitzenkandidatin der AfD in Hessen, Mariana Harder-Kühnel, glaubt, dass der Sozialstaat Probleme bekommt, wenn wieder mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Im Moment werde das Problem heruntergespielt, auch damit es nicht zum Wahlkampfthema werde, sagte sie hessenschau.de

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„Aber wenn sich die wirtschaftliche Situation verschlechtert, wird der Sozialstaat so nicht mehr zu halten sein. Entweder haben wir eine Politik der offenen Grenzen oder wir haben einen Sozialstaat. Beides wird auf Dauer nicht gehen“, sagte sie.

Mit Blick auf Hessen sprach sich Harder-Kühnel gegen den neuen Landes-Lehrplan Sexualerziehung aus. „Wir sind nicht homophob“, sagte sie. „Aber wir wehren uns dagegen, dass eine kleine, laute Minderheit in so viele Bereiche eingreift.“

Austritt aus dem Euro

Harder-Kühnel forderte außerdem einen Austritt aus dem Euro. „Am Anfang würde das sicherlich Probleme verursachen, und es könnte eine Durststrecke mit wirtschaftlichen Einbußen geben“, sagte sie zu den Folgen für Hessen und den Finanzplatz Frankfurt. „Aber der Verbleib im Euro mit all den Haftungen, die wir übernommen haben, wird Deutschland noch viel teurer zu stehen kommen. Das können wir uns schlicht und ergreifend nicht leisten.“

hessenschau.de veröffentlicht seit dem 24. August Interviews mit hessischen Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl. Neben dem klassischen Online-Interview hat die Redaktion ein Video mit den Kandidaten aufgenommen. In Anlehnung an das Spiel „Bier-Pong“ stellen sich die Politiker zufällig ausgewählten politischen und persönlichen Fragen.

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Michael Draeger
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Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
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