CDU-Spitzenkandidat Helge Braun
Der CDU-Spitzenkandidat Helge Braun Bild © hr/van Bebber

Ohne Dieselautos werden die Pläne, den Ausstoß von Kohlstoffdioxid zu reduzieren, nicht gelingen, sagt der CDU-Spitzenkandidat Helge Braun. Im Interview mit hessenschau.de spricht er außerdem über mögliche Koalitionen und sagt, er hoffe auf die Möglichkeit für Schwarz-gelb und Schwarz-Grün.

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Der Spitzenkandidat der Hessen-CDU bei der Bundestagswahl, Helge Braun, findet Dieselfahrverbote unfair gegenüber den Käufern. Im Interview mit hessenschau.de machte er deutlich, dass er solch einen Schritt ablehne und  der Diesel wegen des geringeren Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes ein klimafreundliches Fahrzeug sei. „Ohne einen großen Anteil an Dieselfahrzeugen in der Flotte wird es uns nicht gelingen, unsere Ziele in der Kohlstoffdioxid-Reduktion zu erreichen, um den Klimawandel zu begrenzen“, sagte Braun, der auch Staatsminister im Bundeskanzleramt ist.  

Große Koalition als Dauereinrichtung nicht gut für die Demokratie

Nach der Wahl hofft Braun sowohl auf eine Möglichkeit für Schwarz-Gelb wie für Schwarz-Grün. Sei diese Frage offen, könne die CDU auswählen und so am meisten ihrer Politik durchsetzen. Bei der vergangenen Bundestagswahl habe dagegen die Absage der Grünen an Koalitionsverhandlungen die Position der SPD gestärkt. Die erneute Auflage einer großen Koalition nannte Braun eine „Rückfalloption“, als Dauereinrichtung sei sie aber nicht gut für die Demokratie.

Beim Thema Windkraft will Braun die Erschließung neuer Standorte beschränken. Sie sollten nur noch an außergewöhnlich guten Windlagen möglich sein. Der geplante Ausbau der Windkraft solle durch den Ersatz schwächerer Windkrafträder durch stärkere erreicht werden, sagte Braun.

hessenschau.de veröffentlicht seit dem 24. August Interviews mit hessischen Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl. Neben dem klassischen Online-Interview hat die Redaktion ein Video mit den Kandidaten aufgenommen. In Anlehnung an das Spiel „Bier-Pong“ stellen sich die Politiker zufällig ausgewählten politischen und persönlichen Fragen.

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Michael Draeger
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Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
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