Sophie Rois
Schauspielerin Sophie Rois Bild © © HR/Thomas Aurin

Volksbühnen-Star Sophie Rois hat eine ganz eigene Meinung zur Sexismusdebatte im Schauspielgeschäft: „Prinzipiell ist es so, dass ein Mann, der die Bühne betritt, natürlich mehr wert ist. Das ist die Peniszulage, die man dafür bekommt, wenn man die Bühne betritt“, kritisiert sie im „hr1-Talk“ am Sonntag, 3. Dezember.

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Und weiter: „Zum Sexismus in dieser Branche gehört zum Beispiel auch, dass stillschweigend Frauen schlechter bezahlt werden als Männer. Das ist mein größtes Problem mit Sexismus“, so die Schauspielerin. Im Gespräch mit hr1-Moderator Uwe Berndt erklärt Rois, dass sie in der ungleichen Bezahlung genauso wie beim „Ich fass dir auf’s Knie“, eine ständige Machtdemonstration sieht und dass „damit ein bestimmtes Geschlechterverhältnis immer aufrecht erhalten werden soll“.

Man darf auch mal Kinder anschreien
In ihrem neuen Film „Burg Schreckenstein 2“ macht Rois die Rolle als strenge Schuldirektorin Dr. Horn sehr viel Spaß: „Es ist ein bisschen unkorrekt, diesen Kindern gegenüber. Man darf auch mal Kinder anschreien. Das macht auch den Kindern Spaß, die lachen sich tot, wenn ich sie mal anblaffe“.

Zu Weihnachten lieber einladen lassen
Den Advent mag die Schauspielerin besonders: „Vor allem Geschenke einkaufen und dann, wenn man ganz viele Tüten hat, gerne einen Whisky Sour trinken gehen“. Außerdem lässt sich Rois an Weihnachten lieber einladen: „Ich will nicht selber kochen denn für die Leute aus der Showbranche, ist die Weihnachtszeit keine Freizeit, aber es gibt Gott sei Dank Freunde, die mich einladen und gut kochen“.

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Sendung und Podcast

Das ganze Gespräch mit Schauspielerin Sophie Rois und Moderator Uwe Berndt sendet hr1 am Sonntag, 3. Dezember, von 10 bis 12 Uhr. Der „hr1-Talk“ kann auch als Podcast abonniert werden: www.hr1.de.

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Hartmut Hoefer
Hartmut Hoefer Bild © hr/Ben Knabe


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