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Der frühere Nationaltorwart Harald „Toni“ Schumacher erkennt die Türkei nicht mehr wieder, die ihm aus seiner aktiven Zeit in Istanbul in Erinnerung geblieben ist. „Natürlich schmerzt mich das, dass Erdoğan die Leute wegsperrt, und dass man nicht mehr offen seine Meinung sagen darf“, sagt der Fußball-Vizeweltmeister in hr-Talk am Sonntag, 17. September.

Dem türkischen Präsidenten, den er vor Jahren schon selbst einmal getroffen hatte, würde er heute mit auf den Weg geben: „Lieber Präsident Erdogan, denken sie dran, was Kemal Atatürk aufgebaut hat. Eine weltoffene Nation, die auch Richtung Westen ging. Das ist das, was die meisten Leute in der Türkei wollen.“

Das Land sei ihm zur zweiten Heimat geworden, empfindet Schumacher, er werde „immer positiv und nett und gut über die Türken reden“. Von 1988 bis 1991 war der gebürtige Dürener mit Fenerbahçe Istanbul auf Anhieb Landesmeister geworden. Er beendete seine aktive Zeit dort als Mannschaftskapitän.

AC/DC und der Rhein für die Seelenhygiene

„Der Rhein ist mein Seelsorger“, verrät der Frühaufsteher in hr1, praktischerweise wohne er direkt am Strom: „Ich sitze gerne morgens am Fluss und verspüre Erleichterung, wenn ich der Sonne beim Aufgehen zusehe. Und wenn ich so meine kleinen Sorgen habe, werfe ich sie bildlich in den Rhein und die sind dann weg!“ Auch sein Motorrad helfe ihm, gelassen zu bleiben. „Ich bin ja auch Biker. Das sind ja die harten Jungs, die nebenbei noch Hardrock hören. Wenn man mal wieder so richtig emotional die Sau rauslassen will, dann kommt AC/DC auf den Plattenteller.“

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Sendung und Podcast

Das ganze Gespräch mit Toni Schumacher und Moderator Marco Schreyl  sendet hr1 am Sonntag, 17. September, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr. Im Anschluss gibt es die Sendung als Podcast auf www.hr1.de.

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Hartmut Hoefer
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