Schauspieler Wolfram Koch, hr2-kultur-Moderator Alf Mentzer und Bestselleruator Dan Brown im Gespräch
Schauspieler Wolfram Koch, hr2-kultur-Moderator Alf Mentzer und Bestselleruator Dan Brown im Gespräch Bild © hr/Jens Naumann

„Origin“ heißt der neue Thriller von Bestsellerautor Dan Brown, der am 4. Oktober erschienen ist und den er am Samstagabend bei seiner einzigen Lesung in Deutschland vorstellte. Rund 1.200 Besucher zog er mit seiner charmanten und humorvollen Art im Gespräch mit hr2-kultur-Moderator Alf Mentzer in den Bann. Aus der deutschen Übersetzung las Schauspieler Wolfram Koch.

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Seine Bücher sind in rund 40 Ländern erschienen, und er begeistert ein millionenfaches Publikum. „Es gab eine Zeit, da hatte ich 12 Leser und sechs davon waren meine Mutter … sie war mein größter Fan“, erzählt Dan Brown lachend im Interview mit hr2-kultur Moderator Alf Mentzer während seiner Lesung im Rahmen der Buchmesse.

Schauplatz Europa
Die Orte und Räumlichkeiten spielen eine große Rolle in seinen Romanen. „Wenn ich an einen Ort gehe und dieser mich begeistert, bewegt und ich ihn interessant finde, dann weiß ich, dass meine Fans ihn auch interessant finden. Und oft befinden sich diese Orte in Europa. Ich bin mit der Leidenschaft für die Kunst und Architektur der Renaissance aufgewachsen, davon gibt es hier in Europa einfach wesentlich mehr als in den USA“, verrät der amerikanische Bestsellerautor.

„Ich bin nicht antireligös“
Doch nicht nur den Orten auch der Religion räumt der Autor einen großen Stellenwert in seinen Büchern ein. So auch in seinem neuen Werk, denn er stellt die Religion in Frage, beziehungsweise fordert sie heraus. „Religion muss sich bewegen, eigentlich auch schneller bewegen, damit sie nicht irgendwann überflüssig wird. Ich bin nicht antireligiös, Religion hat eine wichtige Funktion, denn sie hat auch für gute Dinge gesorgt.“ Er könne gut verstehen, wenn Religion für viele Menschen etwas Beruhigendes habe, sagt Brown. „Der Mensch hat eine natürliche Abneigung gegen das Chaos. Die Religion bietet Erzählungen und Mythen, um Ordnung in das Chaos zu bringen und Sinn zu stiften. Das Problem fängt da an, wo diese alten Geschichten wortwörtlich genommen werden“, findet er.

Museen und geschenkte Bücher
Sein Roman „Sakrileg“, dessen Inhalt die katholische Kirche entrüstet hat, sorgte hingegen im Louvre für gute Stimmung. Denn die prominente Rolle in dem Thriller trieb die Besucherzahlen in dem Pariser Museum in die Höhe – so eine Werbung wünschen sich auch andere. „Ich bekomme viele Bücher von Museen geschenkt“, erzählt der Autor lachend. „Ich denke, ich habe wahrscheinlich 100 großformatige Bildbände von wunderschönen Museen zu Hause, die man mir zugesendet hat.“

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Mitschnitt

Einen Mitschnitt der Veranstaltung sendet hr2-kultur am Sonntag, 15. Oktober, 18.04 Uhr

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Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO
Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO Bild © hr/Ben Knabe


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Isabelle Dollinger
Telefon: +49 (0)69 155-3558
E-Mail: isabelle.dollinger@hr.de