48. Deutschens Jazzfestival Frankfurt: Cory Henry & The Funk Apostles
48. Deutschens Jazzfestival Frankfurt: Cory Henry & The Funk Apostles Bild © hr/Agentur

Die Zimmer gebucht, der Zeitplan ausgetüftelt, zusätzliche Technik be-stellt: Eine Woche vor der Eröffnung des 48. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2017 warten auf die Macher noch viele weitere kleine Heraus-forderungen – bis dann von Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Oktober, in der Alten Oper Frankfurt, im hr-Sendesaal und im Künstlerhaus Mousonturm neben der hr-Bigband mehr als 50 Musikerinnen und Musiker aus aller Welt auf der Bühnen stehen.

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Shabaka & The Ancestors

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hr2-kultur überträgt die ersten vier Konzertabende live. Der Auftaktabend ist außerdem als Livestream auf jazzfestival.hr2-kultur.de und danach als Video-on-Demand zu erleben.

Auftakt in der Alten Oper

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48. Deutschens Jazzfestival Frankfurt: Cory Henry & The Funk Apostles

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Beim Eröffnungskonzert trifft die hr-Bigband unter dem Titel „The New Gospel“ in der Alten Oper Frankfurt mit Cory Henry auf einen der derzeit spannendsten Newcomer der Szene. Das einstige Gospel-Wunderkind auf der Hammond-Orgel ist heute ein Virtuose aller Stile und sorgt etwa im Grammy-gekrönten Musiker-Kollektiv „Snarky Puppy“ für spektakuläre Soli. Zusammen mit der hr-Bigband wird er seine Gospelroots feiern. Anschließend präsentiert Cory Henry mit seiner eigenen Formation „The Funk Apostles“ einen aktuellen Mix aus Jazz, Funk und Soul.

Konzerte im hr-Sendesaal

Das legendäre hr-Jazzensemble wird auf der Bühne des Funkhauses am Dornbusch eines seiner seltenen Live-Konzerte geben. In der vor fast 60 Jahren gegründeten Formation sind heute Musiker aus allen Generationen vertreten: von Heinz Sauer und Günter Lenz über Christof Lauer und Stefan Lottermann bis zu Valentin Garvie und Uli Schiffelholz. Mit dem Pianisten Craig Taborn ist einer der faszinierendsten Klangmaler der US-Szene zu erleben, und Roger Hanschel führt mit dem „Auryn-Quartett“ ein vielschichtiges Werk für Streichquartett und Altsaxofon auf. Mats Eilertsens Septett „Rubicon“ entführt in magische skandinavische Klangwelten, während der Pianist Tigran Hamasyan in seinem Solokonzert einen Bogen schlägt zwischen seiner armenischen Heimat und amerikanischem Jazz. Schließlich präsentiert das Festival mit Steve Lehman und „Sélébéyone“ das im Moment sicherlich schillerndste Projekt im Spannungsfeld von Hip-Hop und Jazz. Bänz Oester und die „Rainmakers“ steigern im Geiste John Coltranes harmlos erscheinende Melodien zu orkanartigen Improvisationsstürmen, und die Berlinerin Silke Eberhard bringt mit der lange verschollenen „Love Suite“ des viel zu früh verstorbenen Jazzerneuerers Eric Dolphy eine wahre Entdeckung auf die Bühne. Danilo Pérez, John Patitucci und Brian Blade zelebrieren zum Abschluss der Konzerte im hr-Sendesaal in ihrem All-Star-Trio „Children of the Light“ ihr wunderbar telepathisches Zusammenspiel.

Das Festival im Künstlerhaus Mousonturm

Mit Matthias Nadolny und Bob Degen treffen sich im Matinee-Konzert am Sonntagmittag im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm zwei Meister des musikalischen Doppelpasses. Der Amerikaner, der längst untrennbar zur Frankfurter Szene gehört, und der Dortmunder Tenorsaxofonist spielen Kostproben aus ihrer preisgekrönten CD „You’re my everything“. Afrikanische Klangfarben und Texturen prägen die Musik von Shabaka Hutchings. Der neue Star der englischen Post-Jazzszene präsentiert beim Abschlusskonzert des Festivals mit seiner südafrikanischen Band „The Ancestors“ farbenreiche Musik mit Bezügen zu „Bitches Brew“, den „Last Poets“, „Afro-Futurism“ bis hin zur Hymnik eines John Coltrane.

Das 48. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2017 ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm. Hotelpartner ist das Le Méridien Parkhotel Frankfurt, Mobilitätspartner die Adam Opel GmbH.

Das Deutsche Jazzfestival, 1953 in Frankfurt gegründet, ist das älteste in Kontinuität stattfindende Jazzfestival der Welt. Der Hessische Rundfunk (heute hr2-kultur) ist seit den Anfängen mit dabei und veranstaltet das Festival in Kooperation mit der Stadt Frankfurt als festem Partner.

Tageskarten zum Preis ab 17 Euro (Alte Oper), 39,50 Euro (hr-Sende­saal), 15 Euro (Mousonturm) sowie Festivalpässe zum Preis von 162 Euro (Mittwoch bis Sonntag), 131,50 Euro (Mittwoch bis Samstag) und 99,50 Euro (Donnerstag bis Samstag) inklusive Gebühren und RMV gibt es beim hr-Ticketcenter, Tel.: 069/155-2000, www.hr-Ticketcenter.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und – soweit noch verfügbar – an der Tages- und den Abendkassen.

Weitere Informationen

Konzerte: Mittwoch 25. bis Sonntag 29. Oktober, Alte Oper Frankfurt, Opernplatz, 60313 Frankfurt, hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Sendungen: Mittwoch bis Samstag live in hr2-kultur
Livestream:  Mittwoch, 25. Oktober, 20 Uhr auf jazzfestival.hr2-                                          kultur.de, danach als Video-on-Demand

Weitere Infos:          www.jazzfestival.hr2-kultur.de                                                             

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Hanni Warnke
Hanni Warnke Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferentin hr2-kultur
Hanni Warnke
Telefon: +49 (0)69 155-4403
E-Mail: hanni.warnke@hr.de