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Mehr Verhältnismäßigkeit bei der Liebe zu Haustieren – das wünscht sich Ildiko von Kürthy manchmal. Die Schriftstellerin und Journalistin spricht am Sonntag, 14. Januar, um 10 Uhr im hr3-Talk mit Bärbel Schäfer.

Mehr Verhältnismäßigkeit bei der Liebe zu Haustieren – das wünscht sich Ildiko von Kürthy manchmal. Den hohen Stellenwert, den die Tiere für einige in der Gesellschaft einnehmen, kann sie nicht nachvollziehen: „Da wird sich über den Schutz von Hunden mehr aufgeregt als über jeden wund gelegenen Rentner. Manchmal stimmt die Verhältnismäßigkeit nicht mehr so ganz“, sagt die Schriftstellerin und Journalistin am Sonntag, 14. Januar, um 10 Uhr im hr3-Talk mit Bärbel Schäfer. Von Kürthy ist selbst Hundebesitzerin und hat ein Buch über ihren Vierbeiner Hilde geschrieben.

Das sagt sie außerdem zur …

… Auswahl des passenden Hundes

„Bevor man sich einen Hund zulegt“, rät von Kürthy, „ist das allerwichtigste die radikale Selbstbefragung. Ich würde sagen, 90 Prozent machen einen Fehler. Die Menschen suchen sich die Hunde oft nach optischen Kriterien aus.“ Die Tiere bräuchten aber einen Chef. „Es gibt so viele Hunde, die zu Hause das Heft in der Hand haben, weil sich vorher niemand gefragt hat, habe ich überhaupt den Charakter, um einem Husky ein Gegenüber zu sein.“

… Hundebettdepression

Weiter im Gespräch erzählt die Autorin, wie überfordert sie anfangs mit der Angst um das Tier war: „Das ist exakt wie bei einem Neugeborenen. Darauf war ich nicht vorbereitet, auf die Angst, auf die Verantwortung. Das klagte ich dann meinem sehr pragmatischen Tierarzt, und der sagte, das sei ganz normal, das sage einem nur keiner. Das ist wie so eine Art Wochenbettdepression, die hat man auch bei Welpen. Da muss man durch.“

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch mit Ildiko von Kürthy und Bärbel Schäfer ist am Sonntag, 14. Januar, ab 10 Uhr in hr3 zu hören und steht nach der Sendung unter www.hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Michael Draeger
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