Seit 2016 werden Preise in verschiedenen Kategorien verliehen.

1. Bester Film: 5.000 Euro

Prämierung des Films mit dem besten Gesamtkonzept.

Hier stimmt einfach alles: das Thema ist gut getroffen, die unterhaltende und informative Botschaft des Films ton- und bildtechnisch vollendet umgesetzt. Die Story dramaturgisch aufbereitet, die Akteure vor der Kamera überzeugen mit ihrem Auftritt. Mithin ist dies der Preis für eine abwechslungsreiche und gelungene filmische Aufbereitung eines der vielen Aspekte aus der bunten Vielfalt des Themas Ausbildung.

Der Preis wird gestiftet vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen.  

2. Beste Story: 3.000 Euro

Prämierung des Films mit dem besten Drehbuch.

Man merkt es dem Film an - hier wurde gefeilt: wie kommt die Geschichte am besten rüber? Gibt es Höhepunkte, stimmen die Inhalte, sitzen Sprechertext und/oder Dialoge perfekt? Die Story greift neue Themen auf, ist innovativ und schlüssig, interessant und genau ausgearbeitet. Auch das Thema "Ausbildung" ist getroffen und wird dem Zuschauer verständlich, spannend und informativ vermittelt. Die absolute Erfolgsformel gibt es dabei zwar nicht, das prämierte Drehbuch ist hier jedoch vielschichtig, hat viele Facetten und eine rundum starke Aussage.

Der Preis wird gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern.  

3. Beste schauspielerische Leistung: 2.000 Euro

Prämierung des Films mit besonderer glaubwürdiger Darstellung.

Talente schlummern in uns allen und der eine oder die andere kann eben gut schauspielern. Die Rolle kann sehr unterschiedlich sein: mal agiert jemand als Freund/in, mal als Moderator beim Casting oder ist hier Kandidat/in, mal verkörpert man historische Persönlichkeiten oder spielt eine/einen Bewerber/in. Ganz gleich um welche Rolle es geht, wichtig ist die Glaubwürdigkeit: nehme ich der Person ab, was sie da spielt? Wirkt die Figur so, als würde die Aktion im echten Leben stattfinden? Wirken die Dialoge, als würden sie dem Spieler gerade erst einfallen? Hier sind neben Fingerspitzengefühl auch Teamwork und Ideenreichtum gefragt – denn das Schauspiel ist nur so gut wie das Team es zulässt.

Der Preis wird gestiftet vom Hessischen Kultusministerium und dem Medienzentrum Frankfurt.  

4. Innovationspreis: 2.000 Euro

Prämierung des Films mit der originellsten Umsetzung.

Hier wird ausgezeichnet, wer Mut hat und neue Wege beschreitet, wenn es um die filmische Umsetzung des Themas geht. Gefragt sind Kreativität, Einfallsreichtum und Fantasie, denn Film kann vieles sein: Comic, Knetmännchen, Stoptrick, Musicclip, Stummfilm, Film noir, Reportage, Spielfilm, Casting-Show und, und, und. Eine Herausforderung für alle, die gerne ihr schöpferisches Potential ausleben wollen.

Der Preis wird gestiftet von der Fraport AG.  

5. Bester Newcomer: 1.000 Euro

Prämierung des Films von bisherigen Nichtgewinnern und Debütanten.

Hier können Schulen und Projekte auf eine Prämierung hoffen, die noch nie einen Geldpreis in diesem Wettbewerb gewonnen haben. Andere Schulen haben mehr Erfahrung, bessere Technik, größere Unterstützung und deshalb schon Preise abgeräumt? Kann sein, aber als Newcomer haben alle eine Chance. Klar, das ist keine Gewähr, in dieser Kategorie den Preis tatsächlich zu gewinnen – aber hier sollen auch diejenigen eine Chance bekommen, für die Videoarbeit neu ist, die ihre Ausrüstung erst noch zusammenleihen müssen oder die ganz auf sich alleine gestellt sind und doch mit viel Liebe und Engagement ihren Film gemacht haben.

Gestiftet wird der Preis von der Provadis GmbH.  

6. Sonderpreis für Inklusion: 1.000 Euro

Prämierung des Films mit Wertschätzung besonderer Umstände.

Die Frage nach der Ausbildung kommt irgendwann auf (fast) alle zu. Das betrifft auch die Jugendlichen, die aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung gehandicapt sind. Oder jene, die in schwierigen Lebensumständen stecken, weil sie Probleme mit der Sprache haben, sich in ihrem Umfeld fremd fühlen. Was auch immer die Gründe sein mögen: Niemand sollte aufgrund einer Behinderung oder sozialer Ursachen ausgegrenzt oder benachteiligt werden – auch nicht im Zusammenhang mit dem Thema „Ausbildung“. Dieser Preis ist jenen vorbehalten, die sich Themen aus dem Umfeld der Inklusion annehmen oder selbst zum Beispiel in eine Förderschule oder Inklusionsklasse gehen.

Der Preis wird gestiftet von der DGB-Jugend Hessen-Thüringen gemeinsam mit dem Landesarbeitskreis kommunaler Medienzentren in Hessen e.V.

Weitere Informationen

Wichtige Infos für Alle:


Eine Projektgruppe kann im laufenden Wettbewerb mit ihrem Film nur einen der sechs Preise gewinnen. Alle nominierten Filme werden im hr-fernsehen ausgestrahlt.

Thema im weitesten Sinne ist Ausbildung – das kann die bloße Vorstellung von Berufsbildern oder die Frage nach dem richtigen bzw. falschen Vorstellungsgespräch beinhalten, muss es aber nicht. Es kann darüber hinaus gehen: Zukunft, Ängste, Glück, Chancen, Qual der Wahl, Angebote, Rechte als Azubi, Pflichten, Talente checken, Ausprobieren, Sicherheit, Geld, Chefs, Sprache, usw.

Die Preise gehen an die Schule /Institution – Projektgruppe – aber nicht an die SchülerInnen direkt.

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