Pressemeldung Nachruf Pohle
Hessischer Rundfunk trauert um Gerd Pohle Bild © hr/Heinz-Jochen Schlüter

Der frühere Technische Direktor des Hessischen Rundfunks (hr) Gerd Pohle ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Unter seiner Leitung konnte der hr die Digitalisierung aller Radioprogramme sowie die Etablierung der Satellitentechnik umsetzen.

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Der frühere Technische Direktor des Hessischen Rundfunks (hr) Gerd Pohle ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Wie dem hr bekannt wurde, verstarb er am 17. Mai. Betriebsdirektor Berthold Tritschler würdigte Pohle: „Gerd Pohle war bekannt für seine Kompetenz und für seine innovativen Ideen. Während seiner Zeit als Technischer Direktor konnte der Hessische Rundfunk sowohl die Digitalisierung sämtlicher Hörfunkprogramme als auch die Etablierung der Satellitentechnik umsetzen. Damit stellte Gerd Pohle die Weichen für den technischen Fortschritt des hr in einer modernen Rundfunk-Landschaft.“

Gerd Pohle wurde am 22. Mai 1939 in Dresden geboren. 1957 flüchtete er aus der DDR und studierte Elektrotechnik in Stuttgart. Nach Abschluss seines Studiums war er zunächst in einem Wirtschaftsunternehmen tätig. 1966 wechselte er dann als Messingenieur zur Tonstudiotechnik des Süddeutschen Rundfunks (SDR). Über verschiedene Positionen stieg er 1976 zum Leiter der Hauptabteilung Hörfunk- und Fernsehbetriebstechnik auf und war später zudem Vertreter des Technischen Direktors des SDR.

Zum 1. Mai 1989 berief der ehemalige hr-Intendant, Prof. Dr. Hartwig Kelm, Gerd Pohle zum Technischen Direktor des Hessischen Rundfunks. Unter Pohles Leitung realisierte der hr die Digitalisierung seiner gesamten Hörfunkprogramme. Sein Name war – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 – immer eng mit technischen Innovationen im Rundfunk verbunden.

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