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Der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, hält die Debatte um die Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga für überzogen. Das machte er im Interview mit dem Hessischen Rundfunk deutlich.

„Wir reden über fünf von 306 Saisonspielen. Es ist nicht geplant, dass es mehr werden, und die Chance, dass es weniger werden, ist eher größer als kleiner. Insofern sollte man die Kirche mal im Dorf lassen“, sagte Seifert. Am kommenden Montag spielt Eintracht Frankfurt im ersten regulären Montagsspiel der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig. Kritik gibt es unter anderem aus der Fanszene.

Seifert betonte, dass die Spiele nicht aus kommerziellen Gründen eingeführt wurden. „Sie machen weniger als ein Prozent der Gesamtumsätze aus. Sie wurden eingeführt als Interessensausgleich zwischen mitreisenden Fans einerseits und dem Amateurfußball andererseits, der  nach wie vor sehr viele Spiele am Sonntag absolviert.“ Außerdem brauche es diese Entlastung für die deutschen Europa-League-Starter, die am Donnerstagabend spielen. „Natürlich sind Montagsspiele erst mal gewöhnungsbedürftig“, so Seifert weiter, „und mit ihrer Einführung mag die Befürchtung einhergehen, dass das jetzt erst der Anfang ist und es künftig ganz viele Montagsspiele geben wird. Wir haben aber sehr deutlich gemacht, dass es keine Pläne gibt, diese Montagsspiele auszuweiten.“

Michael Draeger
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Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
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