Preisverleihung beim Medienpreis der Deutschen Depressionshilfe

Über einen ersten Platz beim Medienpreis der Deutschen Depressionshilfe darf sich Marco Giacopuzzi freuen.

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Der hr-Autor erhält die Auszeichnung für seinen Film „Phil und das Traurigsein“, das Porträt eines außergewöhnlichen Jungen, der seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Kinderklinik nicht versteckt. Ebenfalls mit einem ersten Platz ausgezeichnet wurden Katja Engelhardt, Inka Friese und Ricci Lutterbeck für eine Sonderausgabe der „Sendung mit der Maus“ (WDR) zum Thema psychische Erkrankungen. Beide Ehrungen sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Verliehen wurden die Preise am vergangenen Wochenende in Leipzig.

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„Äußerst einfühlsam und mit einem einzigartigen Gespür“ begleite Marco Giacopuzzi laut Jury den damals elfjährigen Phil, der an Depression erkrankt ist und sogar Suizidgedanken hatte. „Der Beitrag zeigt den Weg des Jungen aus der Klinik zurück in den Alltag – ohne Phil vorzuführen. Der Film lebt in ganz besonderer Weise von seinem jungen Protagonisten, der mutig, offen und klar von seiner Erkrankung erzählt. Das berührt und zeigt schon den jungen Zuschauern, dass die schwere Erkrankung Depression jeden treffen kann – auch Kinder.“ Der Autor mache die Erkrankung nachvollziehbar und rege Eltern und Kinder zum Gespräch an.

„Phil und das Traurigsein“ war im vergangenen Jahr in der Kinder-Doku-Reihe „Schau in meine Welt“ im KiKA zu sehen, die Redaktion lag bei Tanja Nadig. Die Reihe wird seit 2012 abwechselnd von hr, mdr, rbb, SWR, Radio Bremen und KiKA selbst produziert, der hr lieferte bisher 72 Folgen zu.

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Marco Giacopuzzi wurde 1964 in St. Gallen (Schweiz) geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Publizistik. Seit 2000 arbeitet Giacopuzzi für den hr, er wurde für seine Filme bereits mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter der EMIL und der Robert-Geisendörfer-Preis. Für „Phil und das Traurigsein“ und zwei weitere aus Filme der Reihe „Schau in meine Welt“ wurde Giacopuzzi mit dem diesjährigen Grimme-Preis ausgezeichnet.

Der von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ins Leben gerufene Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Medienbeiträge, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von Depressionserkrankungen sowie deren Behandlungsmethoden berichten. In diesem Jahr wurden erstmals Preise an Beiträge für Kinder und Jugendliche verliehen.

Marco Möller

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de