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Bei einer Versammlung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am 1. Oktober verabschiedeten Kulturinteressierte eine Resolution, in der sie sich gegen einen befürchteten Abbau des Radioprogramms hr2-kultur wendeten. Die Geschäftsleitung des Hessischen Rundfunks freut sich über die Wertschätzung für die aktuelle Programmgestaltung von hr2-kultur.

Sie weiß es zu schätzen, dass Kulturinteressierte sich für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk einsetzen und sich Gedanken machen, wie der hr auch künftig seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag nachkommen und für eine gesellschaftliche Balance in den Programmangeboten sorgen kann.

Mit dem Ziel, die gesamte Kulturberichterstattung zu stärken und sie mehr Menschen in allen Regionen des Landes und in allen Altersgruppen zugänglich zu machen, soll genau das verfolgt werden. Hochwertige Inhalte sollen auch dort platziert werden, wo sie von möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen wahrgenommen werden. Das Radioprogramm hr2 wird mit einem veränderten musikalischen Schwerpunkt weiterhin ein qualitätsvolles Angebot sein mit Wort und Musik und attraktiven Inhalten aus und für Hessen.

Die Neuausrichtung von hr2-kultur wird Teil einer Umstrukturierung aller Programmangebote des Hessischen Rundfunks sein. Die Nutzergewohnheiten der jüngeren Menschen – und zunehmend auch der älteren – verändern sich. Immer mehr Menschen erwarten, auch digitale Angebote zu finden, die sie jederzeit nutzen können, so wie sie dies von Video-On-Demand-Angeboten und Streamingdiensten gewöhnt sind. Die Digitalisierung stellt den hr – so wie die Gesellschaft und die meisten Unternehmen – vor große Herausforderungen. Der Anspruch des hr als öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss es sein, auch künftig für alle Menschen gesellschaftlich relevant zu sein. Deshalb hat der hr in den vergangenen Wochen und Monaten einen Prozess gestartet und Gespräche mit unterschiedlichen Gruppen geführt, um zu verstehen, wie sie Kultur verstehen – und auch vermittelt bekommen möchten. Der Hessische Rundfunk wird selbstverständlich auch künftig seinem Auftrag gemäß ein verlässlicher Partner der hessischen Kulturszene bleiben und das kulturelle Geschehen in ganz Hessen abbilden und journalistisch begleiten.

Sabine Renken


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Unternehmenskommunikation
Sabine Renken
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