Den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2020 überreicht Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller an Stefanie Appel.

Die vom Hessischen Rundfunk (hr) produzierte KiKA-Doku „Bushra. Vertrieben aus Myanmar“ von hr-Autorin Stefanie Appel ist am Donnerstagabend in Berlin mit dem Ulrich-Wickert-Preis für Kinderrechte ausgezeichnet worden.

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zum Download Foto: Die neunjährige Bushra

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Die Auszeichnung in der Sparte Deutschland/Österreich ist mit 6.000 Euro dotiert, übergeben wurde sie – coronabedingt im kleinen Rahmen – von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

In ihrem Film porträtiert Stefanie Appel die neunjährige Bushra, die mit ihrer Familie im Flüchtlingscamp Kutupalong in Bangladesch lebt – für Ulrich Wickert ein „Fernsehstück, das Klein und Groß zum Nachdenken anregt“. Der hr-Autorin gelinge es, „ein hoch sensibles Thema kindgerecht aufzubereiten. Sie zeigt das Leben in der Unterkunft aus unmittelbarer Nähe, überlässt es jedoch dem Rohingya-Mädchen, das Geschehen zu kommentieren“, betonte Wickert am Abend in Berlin.

„Bushra. Vertrieben aus Myanmar“ war im Juni dieses Jahres in der Kinder-Doku-Reihe „Schau in meine Welt“ im KiKA zu sehen, die Redaktion lag bei Tanja Nadig. Die Reihe wird seit 2012 abwechselnd von hr, mdr, rbb, SWR, Radio Bremen und KiKA selbst produziert, der hr lieferte bisher 76 Folgen zu.

Ulrich Wickert ist ehrenamtliches Mitglied von Plan International, einerunabhängigen Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe. 2011 gründete er die Ulrich-Wickert-Stiftung, die den Journalistenpreis seitdem vergibt. In diesem Jahr hatten sich insgesamt 83 Journalistinnen und Journalisten aus elf Ländern für den Preis beworben.

Marco Möller

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de