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Fast alle Hessinnen und Hessen befürworten die von der Landesregierung angeordneten verschärften Regelungen zur Maskenpflicht. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle hr-Hessentrend.

Demnach stimmen 93 Prozent der Befragten mit der Vorschrift überein, einen Mund-Nasen-Schutz zum Beispiel in Innenstadtbereichen und stark frequentierten öffentlichen Bereichen zu tragen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle hr-Hessentrend, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Hessischen Rundfunks (hr). Danach befürworten über 80 Prozent der Hessinnen und Hessen zudem, dass sich nur noch zwei Hausstände und maximal zehn Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen.

Schließung von Freizeiteinrichtungen wird kritischer gesehen

Deutlich weniger Rückhalt in der Bevölkerung hat dagegen die Schließung von Restaurants, Kneipen und Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos. Ebenso, dass Sport nur noch sehr eingeschränkt möglich ist. Bis zu 44 Prozent der Befragten sagen, sie lehnen diese Maßnahmen ab. 40 Prozent der befragten Hessen gaben außerdem an, dass sie sich „große“ oder „sehr große“ Sorgen machen, sie selbst oder Familienmitglieder könnten ernsthaft am Corona-Virus erkranken.

Rund ein Drittel in Hessen hat „sehr große“ oder „große“ Sorgen, dass Freiheitsrechte längerfristig eingeschränkt werden könnten und dass sie selbst oder Familienmitglieder sich zunehmend einsam fühlen könnten. Etwa ein Fünftel gibt schließlich an, „sehr große“ oder „große“ Sorgen zu haben, dass sich die persönliche wirtschaftliche Situation durch Corona verschlechtern könnte.

Für den hr-Hessentrend hat infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks in der vergangenen Woche eine repräsentative Befragung unter rund 1.000 Hessinnen und Hessen durchgeführt.

Hartmut Hoefer

Pressereferent
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