Trauerbekundungen am Heumarkt nach Anschlag in Hanau

Knapp 100 Tage sind der Anschlag von Hanau und die Amokfahrt von Volkmarsen her. Der Hessische Rundfunk (hr) nimmt das zum Anlass, in seinen Programmen umfangreich über die Folgen, den Stand der Ermittlungen und die Opfer zu berichten.

Zwei schreckliche Ereignisse haben im Februar Hessen erschüttert: In Hanau erschoss ein Mann zunächst neun Menschen mit Migrationshintergrund und danach seine Mutter und sich selbst. In Volkmarsen fuhr ein Mann mit einem Auto in einen Karnevalszug, 154 Menschen wurden verletzt.

Am Freitag, 29. Mai – 100 Tage nach dem Anschlag von Hanau – blickt der hr in einem Thementag auf allen Programmen zurück auf die Tat und die aktuelle Situation und stellt dabei die Opfer und die Folgen für die Angehörigen in den Mittelpunkt. Das Regionalmagazin „Hessenschau“ um 19.30 Uhr wird monothematisch über die Anschlagsnacht und die Folgen berichten, auf hessenschau.de werden unter anderem die neuesten Erkenntnisse zur Tat in einer Chronologie zusammengefasst.

Auch die hr-Radioprogramme berichten ausführlich. Außerdem diskutieren die Hanau-Korrespondenten Heiko Schneider und Stefan Pommerenke mit hr-Justizreporterin Heike Borufka in einem Podcast über ihre persönlichen Eindrücke aus der Tatnacht und wie sie die Veränderungen in der Stadt Hanau in den vergangenen 100 Tagen erlebt haben. Die Sendung wird auch auf hr-iNFO ausgestrahlt.

100 Tage nach der Amokfahrt von Volkmarsen

Nur wenige Tage nach dem Anschlag von Hanau fuhr in Volkmarsen ein Mann in den Rosenmontagszug. 154 Menschen werden verletzt, viele von ihnen traumatisiert. Darunter viele Kinder. Bis heute hat sich der Amokfahrer nicht zu seiner Tat geäußert. Der hr berichtet am Dienstag, 2. Juni, den Tag über ausführlich im Fernsehen, Hörfunk und im Netz. Um 21 Uhr blickt das hr-fernsehen in einem „Hessen extra“ zurück auf die Tat und geht unter anderem der Frage nach, wie Opfer und Angehörige mit dem Erlebten umgehen. Wie hat sich das Leben und das Miteinander in Volkmarsen verändert? Welche Schritte und welche Hindernisse gibt es auf dem Weg zurück in eine Art Normalität – 100 Tage danach?

Michael Draeger

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Michael Draeger
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