Drehsituation "Heute stirbt hier (K)ainer"

Die „Initiative Hessenfilm“ hat am Mittwoch den Hessischen Rundfunk (hr) in einer Pressemitteilung aufgefordert, größere Verantwortung für den Erhalt der Hessischen Filmlandschaft zu übernehmen und weniger Sendungen selbst zu produzieren. Darauf reagiert der Sender wie folgt:

Der Hessische Rundfunk ist sich seiner Verantwortung für die Filmbranche in Hessen bewusst und nimmt sie aktiv wahr. Auch bei hr-Eigenproduktionen wie dem „Tatort“ oder dem Mittwochsfilm arbeiten zahlreiche zusätzliche Kräfte aus der Region im Produktionsstab mit.

„Eigenproduktion heißt ja nicht, dass der hr keine zusätzlichen externen Fachkräfte beschäftigt: Drehbuchautor*innen, Regiesseur*innen, Regieassistent*innen, Maskenbildner*innen, Szenenbildner*innen oder Kolleg*innen an der Kamera“, erklärt Fernsehdirektorin Gabriele Holzner am Mittwoch. Dies habe man mehrfach in ausführlichen Gesprächen mit den Verbänden bereits erläutert, fügte Holzner hinzu. Auch für den Hessischen Rundfunk gilt derzeit wegen der Corona-Pandemie ein Produktionsstopp für alle nichtaktuellen Produktionen. Dies stellt den Sender aktuell vor große Herausforderungen. Dennoch wendet der hr die Vereinbarungen mit der Produzentenallianz an und sorgt dafür, dass vereinbarte Gelder zu den Auftragnehmern fließen.

Außerdem beschäftigt der Hessische Rundfunk sehr viele Produktionsfirmen im aktuellen Tagesgeschäft, wie zum Beispiel für EB-Teams und in der Postproduktion.

Christian Bender

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Christian Bender
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