Armin Clauss, Vorsitzender des hr-Verwaltungsrats und des Aufsichtsrats der hr werbung gmbh

Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks begrüßt, dass die Ministerpräsident*innen in dieser Woche den 1. Medienänderungsstaatsvertrag unterzeichnet haben. Er sieht vor, dass der Rundfunkbeitrag ab dem kommenden Jahr auf 18,36 Euro angepasst wird. Das wäre die erste Erhöhung des Beitrags nach zwölf Jahren.

"Der Hessische Rundfunk ist prägend für das Land Hessen", sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Armin Clauss. Gerade in der Corona-Pandemie habe der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen breit nachgefragten Angeboten bewiesen, wie wichtig er für die Gesellschaft ist. "Die Menschen wenden sich an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn sie auf der Suche nach zuverlässigen Informationen sind. Eine auskömmliche Finanzierung ist daher unerlässlich", so Clauss. "Dazu gehört auch die moderate Anpassung, die die KEF vorgeschlagen hat."

Nach der Entscheidung der Länderchef*innen muss der Staatsvertrag nun bis Ende dieses Jahres von allen 16 Landesparlamenten ratifiziert werden. Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent ab dem 1. Januar 2021 hatte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlen.

Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks besteht aus neun Mitgliedern. Zu den Aufgaben dieses Gremiums gehört unter anderem die Überprüfung der vom Intendanten aufgestellten Haushaltspläne und Jahresrechnungen.