Blick in einen Konferenzsaal, in dem der hr-Rundfunkrat tagt. Das Bild ist weichgezeichnet, so dass die Situation nur schemenhaft erkannt werden kann.

Der Rundfunkrat des hr hat am Freitag, 4. Dezember, den von hr-Intendant Manfred Krupp vorgelegten Haushaltsplan 2021 einstimmig genehmigt. Für das kommende Jahr plant der hr Aufwendungen in Höhe von 623 Millionen Euro, denen Erträge von 511 Millionen Euro gegenüberstehen. Handelsrechtlich ergibt sich daraus in Kombination mit der anhaltenden Niedrigzinsphase und dem Rückstellungsbedarf für die Altersversorgung ein Fehlbetrag in Höhe von rund 112 Millionen Euro.

Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks (hr) hat am Freitag, 4. Dezember, den von hr-Intendant Manfred Krupp vorgelegten Haushaltsplan 2021 einstimmig genehmigt. Für das kommende Jahr plant der hr Aufwendungen in Höhe von 623 Millionen Euro, denen Erträge von 511 Millionen Euro gegenüberstehen. Handelsrechtlich ergibt sich daraus in Kombination mit der anhaltenden Niedrigzinsphase und dem Rückstellungsbedarf für die Altersversorgung ein Fehlbetrag in Höhe von rund 112 Millionen Euro.

„Sparen und umschichten“

„Mehr denn je handeln und planen wir im hr nach der Maßgabe sparen und umschichten“, sagte hr-Intendant Manfred Krupp. „Die Rahmenbedingungen sind für den Hessischen Rundfunk so schwierig wie nie zuvor und nur bedingt zu beeinflussen. Die Corona-Pandemie wird absehbar auch 2021 hohe Mehraufwendungen durch Hygienemaßnahmen und Produktionsverschiebungen fordern und Erträge mindern.“ Gleichzeitig sei es gerade jetzt wichtig, den Veränderungsprozess des Hauses fortzusetzen, denn durch Corona habe die digitale Mediennutzung generationenübergreifend einen Schub bekommen. „Das ist eine Chance, die wir nicht verstreichen lassen dürfen.“    

„Wir stärken den Zusammenhalt“

Manfred Krupp betonte: „Die letzten Wochen und Monate haben zwei Dinge gezeigt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird von den Menschen als zuverlässige Informationsquelle mehr denn je genutzt. Und: Sie vertrauen der Unabhängigkeit unserer Berichterstattung trotz gelegentlicher Fehler. Wir erreichen mit unseren Angeboten, allem voran mit unserer ‘hessenschau‘, medienübergreifend so viele Menschen wie seit Jahren nicht mehr. Das zeigt, dass wir unseren Auftrag erfüllen, die Menschen zu informieren und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken.“

„Der digitale Wandel muss fortgeführt werden“

Harald Brandes, Vorsitzender des Rundfunkrats, betonte, dass mit den strukturellen Veränderungen und der neuen medienübergreifenden Ausrichtung des Hessischen Rundfunks in den vergangenen Jahren der richtige Weg eingeschlagen wurde. „Es ist dem hr während der Corona-Pandemie gelungen, über alle Ausspielwege die Menschen in Hessen zu erreichen und zu verbinden. Das ist auch Ergebnis des Transformationsprozesses, den wir als Gremien in den vergangenen Jahren kritisch und konstruktiv begleitet haben. Dieser digitale Wandel muss weitergeführt werden. Die Menschen in Hessen haben sich auf den hr verlassen und auf allen Ausspielwegen professionell aufbereitete, verlässliche Informationen erhalten. Es sollte selbstverständlich sein sicherzustellen, dass das auch in Zukunft möglich ist.“

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Über den hr:

Der Hessische Rundfunk (hr) verbindet seit über 70 Jahren Hessen in seiner Vielfalt. Neben dem Funkhaus in Frankfurt ist die öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt mit Studios in Kassel, Fulda, Gießen, Wiesbaden und Darmstadt vertreten und hat zusätzliche Korrespondentenbüros in allen Regionen Hessens. Der hr erreicht werktäglich mit seinen sechs Hörfunkwellen, dem hr-fernsehen und den Internetangeboten (u.a. hessenschau.de) 64 Prozent aller Hessen ab 14 Jahren – dies sind knapp 3,4 Millionen Menschen pro Werktag. Mit seinen rund 1.700 Arbeitnehmern und etwa 860 freien Mitarbeitern ist der hr als Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

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Christoph Hammerschmidt


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