Christopher Plass 2015 im Wiesbadener Landtag

Christopher Plass ist im Alter von 63 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Der Journalist war über 30 Jahre vor allem als Korrespondent für den Hessischen Rundfunk (hr) und die ARD im Einsatz.

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32 Jahre hat Christopher Plass als Korrespondent für den hr und die ARD berichtet. Erst im April 2020 war der gebürtige Düsseldorfer in Altersteilzeit gegangen. "Die Nachricht, dass Christopher Plass gestorben ist, macht uns alle im hr sehr traurig. Ich habe ihn als fachlich sowie menschlich herausragenden Kollegen und Journalisten kennengelernt und sehr geschätzt", würdigt ihn hr-Intendant Manfred Krupp. "Er war einer jener Korrespondenten, die unseren Programmen ihre unverwechselbare Prägung verliehen haben. Er stand für journalistische Qualität und einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk." Ute Wellstein, Leiterin des hr-Landtagsstudios Wiesbaden: "Er war ein leidenschaftlicher Radiomann, der so gut war, weil er liebte, was er tat. Ob in Madrid, Berlin oder Wiesbaden: Bei ihm konnte man sicher sein, dass man das Wesentliche erfuhr."

Christopher Plass fing 1988 beim hr als Redakteur im damaligen Zeitfunk an. 1992 wurde er Studioleiter in Madrid für den ARD-Hörfunk, bevor er von 1996 bis 1999 für den hr aus Bonn berichtete. Im kurz darauf neu gegründeten ARD-Hauptstadtstudio Berlin war er bis 2004 Mitglied des hr-Korrespondenten-Teams. Seine nächste Station war das Gruppenbüro der ARD-Anstalten hr, rbb, SR und Radio Bremen in Brüssel. Von dort aus versorgte er alle ARD-Radioprogramme mit europapolitischen Themen. Fast zeitgleich mit der ersten Amtszeit von Ministerpräsident Volker Bouffier arbeitete Plass 2010 als Landtagskorrespondent für den Hörfunk in Wiesbaden. Ab 2014 übernahm er dort die Studioleitung Hörfunk und leitete die Landespressekonferenz bis zu seinem Ausscheiden im vergangenen Jahr.  

Hartmut Hoefer

Pressereferent
Desk Kommunikation
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