Die Corona-Pandemie und die Homeschooling-Situation belasten Schülerinnen und Schüler in Hessen schwer. Das zeigen Befragungen des Hessischen Rundfunks (hr) im Dezember und im Februar sowie eine siebenteilige Dokumentation für die ARD-Mediathek.

Gestresst, überfordert, depressiv oder erschöpft. So negativ beschreiben 77 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler aus Hessen ihre aktuelle Situation im Homeschooling. Die Befragten berichten, dass sie zu Hause mehr Arbeitsaufträge erledigen müssten als in der Schule. Viele sind von der Menge frustriert und überfordert. Andere fühlen sich psychisch stark belastet und berichten von Essstörungen und Schlafmangel. Lichtblicke gebe es wenige. Gut oder glücklich fühlen sich nur 13 Prozent der Befragten. Auch der Leistungsdruck belastet die Schülerinnen und Schüler zunehmend. Fast die Hälfte gab an, darunter zu leiden. In der zweiten Umfrage vom Februar gaben nur noch 24 Prozent der Schülerinnen und Schüler an, in Zukunft mehr Online-Unterricht zu wollen. In der Erhebung vom Dezember lag der Wert noch bei 36 Prozent. Die beiden anonymen hr-Umfragen im Dezember und Februar wurden rund 7.000 mal von hessischen Schülerinnen und Schülern beantwortet.

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Die ersten drei Folgen der Doku-Serie "Corona-Logbuch Schule" mit Video-Kommentaren von Schülerinnen und Schülern aus Wiesbaden, Hanau und Frankfurt sind bereits in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Ergebnisse der hessenweiten Umfrage und die Schüler-Videos stehen auch im Zentrum eines hr-Themenschwerpunktes am 23. Februar im hr-fernsehen, in allen Hörfunkprogrammen sowie auf hessenschau.de und in den Social-Media-Kanälen des hr.

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Christian Arndt


Pressereferent hr-iNFO
Christian Arndt
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