(v.l.n.r.): Nominiert für den 58. Grimmepreis: "Hanau - eine Nacht und ihre Folgen" (Kategorie: Information & Kultur), "Freunde" (Kategorie: Fiktion) und "Am Limit?! Jetzt reden WIR!" (Kategorie: Kinder & Jugend).

Mit einem Fernsehfilm, einer Dokumentation, einer Kinder-Doku-Reihe und einer Arte-Koproduktion ist der Hessische Rundfunk (hr) für den diesjährigen Grimme-Preis nominiert.

In der Kategorie Fiktion stellt sich das vom hr produzierte intensive Kammerspiel "Freunde" von Regisseur Rick Ostermann dem Votum der Jury. In der Kategorie Kinder & Jugend gehen die Serie "Am Limit? – Jetzt reden WIR!" sowie die Arte-Koproduktion "Re: Generation Waldbesetzer: Im Baumhaus gegen die Klimakrise" ins Rennen um den renommierten Preis. Ebenfalls nominiert ist in der Kategorie Information & Kultur die Dokumentation "Hanau – Eine Nacht und ihre Folgen". Die Preisträgerinnen und Preisträger des 58. Grimme-Preises werden am 31. Mai bekanntgegeben, die Auszeichnungen am 26. August in Marl verliehen.

Die nominierten hr-Produktionen:

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Freunde

Kategorie Fiktion

Buch: David Ungureit
Regie: Rick Ostermann
Redaktion: Jörg Himstedt

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Am Tag der Beerdigung seiner Frau will Patrick (Justus von Dohnányi) sich das Leben nehmen. Doch plötzlich taucht Malte (Ulrich Matthes) bei ihm auf, sein bester Freund aus Jugendzeiten, den er seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen hat. Während Malte offenbar nahtlos an die alte Freundschaft anknüpfen will, bleibt Patrick zunächst distanziert und macht dem unerwarteten Besucher Vorwürfe wegen dessen damaligem Verschwinden aus dem kleinen Ort und aus seinem Leben. Im Verlauf eines Tages und einer Nacht, die sie im Haus von Patricks Eltern, dem Schauplatz ihrer Jugend, verbringen, kommt heraus, dass Malte keineswegs zufällig wieder aufgetaucht ist.

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Hanau – Eine Nacht und ihre Folgen

Kategorie Information & Kultur

Buch/Regie: Marcin Wierzchowski
Redaktion: Sabine Mieder, Esther Schapira
Produktion: Joheina Hamami

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Der Mörder kam aus der Nachbarschaft: Er erschoss neun junge Menschen aus rassistischen Motiven. Überlebende und Angehörige berichten, wie sie die Tatnacht und die Monate danach erlebt haben und wie sie sich gegen die Logik des Täters wehren, der sie zu Fremden in ihrer eigenen Heimat machen wollte. Seit jener Februarnacht kämpfen sie um das Andenken der Opfer und um die Aufklärung des Geschehenen. Und sie stellen viele drängende Fragen zur Tatnacht und zum Täter, die ihnen bislang niemand beantworten wollte.

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Am Limit?! Jetzt reden WIR!

Kategorie Kinder & Jugend

Buch/Regie: Petra Boberg, Christine Rütten, Diana Deutschle, Peter Gerhardt, Stefan Venator
Redaktion: Tanja Nadig, Sara Jasmin Bhatti, Jacqueline Paus

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In der Doku-Serie erzählen Schülerinnen und Schüler, wie es ihnen mit Homeschooling, Hybridunterricht und sozialer Distanz geht, und welche Rolle Eltern und Lehrer für sie in der Pandemie spielen: nah, authentisch und emotional im Selfie-Modus.

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Re: Generation Waldbesetzer: Im Baumhaus gegen die Klimakrise (THURN FILM für hr/Arte)

Kategorie Kinder & Jugend

Buch/Regie: Tatjana Mischke, Karin de Miguel Wessendorf
Redaktion: Sabine Mieder (hr/Arte)

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Für den Ausbau der A49 soll der Dannenröder Forst abgeholzt werden. Klimaaktivisten aus ganz Europa besetzen den Wald, um die Rodung zu verhindern. Unterstützt werden sie von Dorfbewohnern und Bürgerinitiativen, die seit Jahrzehnten vor Ort gegen den Autobahnausbau kämpfen. Als im November 2020 Tausende von Polizisten anrücken, um die Waldbesetzung zu räumen, spitzt sich der Konflikt zu. Der Film begleitet die Waldbesetzer und ihre Unterstützer, aber auch die Polizei und parlamentarische Beobachter während der vier Wochen der Räumung.



Isabel Schad

Pressereferentin hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband
Isabel Schad
Themen:
hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband, Jazz, Klassische Musik
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E-Mail: isabel.schad@hr.de