Dieter Voss (links) und der Bad Vilbeler Burkhard Fieibig in dessen Trabi
Dieter Voss (links) und der Bad Vilbeler Burkhard Fieibig in dessen Trabi Bild © hr/Axel Mugler

Nach Bad Vilbel hat es Dieter Voss für die nächste Ausgabe von „Herrliches Hessen“ gezogen. Das hr-fernsehen zeigt den 45-minütigen Streifzug durch die Stadt und ihre Umgebung am Dienstag, 5. Juni, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr – wie immer voller überraschender Geschichten.

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Für viele ist Bad Vilbel lediglich eine Schlafstadt vor den Toren Frankfurts, doch Dieter Voss zeigt, dass es sich lohnt, nach Bad Vilbel zu kommen, denn hier stehen Genuss und Lebensqualität im Mittelpunkt. In der belebten Innenstadt rund um die neue Bibliothek – ein spektakulärer Brückenbau über die Nidda – finden sich zahlreiche individuelle Geschäfte und Restaurants, etwa „Apfelkern und Kolibri“: Zwei Brüder mit peruanischen Wurzeln haben sich hier mit ihrem veganen Restaurant einen Traum erfüllt. Genau wie Alexandra und Tim Wegge, die in ihrer Bar „Genusserie“ weit über 400 Rumsorten anbieten – das ist Rekord in Hessen.

Doch nicht nur die Innenstadt, auch die Umgebung von Bad Vilbel lädt ein zum Genießen: Die Renaturierung der Nidda gab dem Fluss über viele Kilometer seinen natürlichen Lauf zurück, in den Wäldern rund um Bad Vilbel finden sich die größten Bärlauchfelder in Hessen, und auf dem Dottenfelder Hof wird seit fünfzig Jahren ökologische Landwirtschaft betrieben. Neben der Natur spielt auch die Kultur in Bad Vilbel eine große Rolle: Der Skulpturenweg entlang des Erlenbachs ist eine ganzjährige kostenlose Open-Air-Kunstausstellung, und weit über die Stadtgrenzen hinaus sind die Burgfestspiele bekannt, die in dieser Saison elf Premieren im Programm haben. Und natürlich denkt man bei Bad Vilbel sofort an Mineralwasser. Nicht ohne Grund wird die Stadt auch „Stadt der Quellen“ genannt, aus mehr als dreißig Quellen sprudelt Mineralwasser aus der Tiefe.

Zu den Gesprächspartnern von Dieter Voss gehört auch Burkhard Fiebig. Die Teilung Deutschlands hatte die Kindheit des Bad Vilbelers so sehr geprägt, dass er vor einigen Jahren die ehemalige innerdeutsche Grenze zu Fuß abgelaufen ist und seine Erlebnisse und Erfahrungen dabei in einem Buch verarbeitet hat. Zu den Dreharbeiten erschien er in einem alten „Wendetrabbi“.

Bei den Dreharbeiten zu „Herrliches Hessen“ erlebt Dieter Voss immer wieder Überraschendes. Was ihm an Bad Vilbel und Umgebung am besten gefallen hat? Drei Fragen an den Moderator:

Herr Voss, was war Ihr größter Aha-Effekt in Bad Vilbel?

Dieter Voss: Die neue Stadtbibliothek über der Nidda. Im letzten Jahr wurde sie mit dem hessischen Bibliothekspreis ausgezeichnet. Mit Recht, wie ich finde. Wir haben dort am frühen Vormittag gedreht, und ich war überrascht, was dort schon los war. Neben Büchern kann man sich Musik, Filme und Spiele ausleihen, es gibt Zeitungen, kostenloses W-Lan und ein Café. Mit der Bücherei und dem Platz davor ist ein angenehmer öffentlicher, nicht kommerzieller Raum geschaffen worden, der zum Verweilen einlädt.

Was lohnt Ihrer Meinung nach auch einen weiten Weg nach Bad Vilbel?

Dieter Voss: Die Burgfestspiele zum Beispiel. Ich kenne viele Festspielorte, aber die historische Wasserburg in Bad Vilbel bietet eine ganz besondere Atmosphäre. Unbedingt mal den Spielplan studieren! Nicht nur die Inszenierungen auf der Hauptbühne empfehle ich, sondern auch die im Theaterkeller oder das „Theater für Kinder“. Mit wie viel Herzblut das Theatermachen hier geschieht, wird sicher auch im Gespräch mit dem Intendanten deutlich, den ich in der Sendung treffe.

Drei Tage haben Sie in Bad Vilbel und Umgebung gedreht. Da läuft doch bestimmt nicht immer alles nach Plan …

Dieter Voss: Eigentlich lief alles entspannt, nur auf dem Dottenfelder Hof gab‘s eine kleine Panne: Bei einem Gespräch im Stall hatte eine Kuh ein besonderes Interesse an unserem Mikrofon, das – upps – ganz plötzlich in deren Maul verschwunden war. Nun waren wir also „Stummfilm“ und mussten uns erst mal neu sortieren. Diese Szene haben wir übrigens nicht herausgeschnitten.

Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de