Eintracht-Präsident Peter Fischer im "Heimspiel!" im hr-fernsehen
Eintracht-Präsident Peter Fischer im "Heimspiel!" im hr-fernsehen Bild © hr

„Du kriegst keinen zweiten Boateng, den gibt es nicht“, sagte Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, in der Sportsendung „Heimspiel!“ am Montagabend zum neuen Kader des Bundesligisten. Er ergänzte im hr-fernsehen: „Wir müssen unseren Neuverpflichtungen eine Chance geben.“

Download

Download

zum Download Foto: Eintracht-Präsident Peter Fischer

Ende des Downloads

Peter Fischer sagte zur Frage nach einem Leader in der neu zusammengestellten Mannschaft. „Ich denke zum Beispiel an David Abraham. Ein ganz erfahrener Spieler in einem vernünftigen Alter. Ich bin mir sicher, dass auch ein Ante Rebić einige ziehen kann. Er kann jemand werden, der mehr Leistung fordert. Und im Trainingslager in Gais habe ich Gelson Fernandes als sehr laut und fordernd wahrgenommen.“

„Ich habe keine Bange“

Der Präsident der Frankfurter erklärte nach der Niederlage gegen den Viertligisten SSV Ulm in der ersten Runde des DFB-Pokals: „Wir sind breit genug aufgestellt und brauchen Zeit, um die Spielsystematik umzusetzen. Ich habe keine Bange. Ich weiß durchaus, dass am Anfang das Getriebe noch nicht funktionieren kann.“

Zum Mexikaner Marco Fabian, der mit zahlreichen weiteren Spielern nicht mehr mit dem ersten Kader trainiert, sagte Fischer im hr-fernsehen: „Es gab klare Anzeichen, dass uns Marco Fabian verlässt.“

Cacau zu Neuzugang Filip Kostić: „Enorme Qualität“

Der ehemalige Nationalstürmer Cacau hat Eintracht Frankfurt zur Verpflichtung von Filip Kostić beglückwünscht. Dieser habe eine „enorme Qualität“. Der Flügelstürmer, der für zwei Jahre vom Hamburger SV ausgeliehen wurde, sei „schnell und technisch stark“, lobte Cacau.

„Wenn er Spaß am Fußball hat, kann er in jedem Spiel den Unterschied ausmachen", so Cacau. Allerdings fügte er hinzu: „Die Schwierigkeit ist, ihm diese Freude zu geben.“

Sebastian Huebl, Pressereferent
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de