Bobfahrerin Anna Köhler in der Sendung "Heimspiel!" im hr-fernsehen

Die Entscheidung des Internationalen olympischen Komitees, den Frauen-Monobob zur olympischen Disziplin zu machen, stößt bei Sportlerinnen weiter auf Kritik. „Das ist ein Rückschritt in unserer Sportart“, sagte die Bob-Medaillengewinnerin Anna Köhler am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

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Der Monobob sei „ein Anfängergerät“, so Köhler. „Ich habe damals auch mit einem Monobob angefangen.“ Außerdem sei Bobfahren eine Mannschaftssportart. Wenn dann jemand plötzlich alleine im Schlitten sitze, sei das Teamgefühl weg.

Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann kritisierte in der Sendung die möglichen Auswirkungen des Monobob-Wettbewerbs auf die Fernsehzeiten. „Wo wird das dann laufen? Werden wir (die Skeleton-Wettbewerbe, Anm. d. Red.) dann schon donnerstags anfangen dürfen und vielleicht wieder die blöderen Fernsehzeiten bekommen?“ Bob-Wettbewerbe würden immer vorangestellt, so Hermann. „Das ist etwas, dass uns immer wieder ärgert.“

Weitere Zitate aus der Sendung finden Sie auf hessenschau.de/sport.

Michael Draeger

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
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