DHB-Vizepräsident Bob Hanning in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Die Handball-WM hat in Deutschland für volle Stadien sowie hohe Quoten im Fernsehen gesorgt und Millionen von Menschen begeistert. Eine wichtige Rolle, um diese Euphorie zu nutzen und dem Handball einen nachhaltigen Schub zu geben, haben nach Einschätzung von DHB-Vizepräsident Bob Hanning die Schulen.

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„Wir brauchen wieder Bälle an den Schulen“, sagte er am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen. „Ich habe das Gefühl, an jeder 1000. Schule wird Handball unterrichtet. Wir müssen wieder dahin kommen, dass an jeder 10. Schule Handball unterrichtet wird.“ Das  werde eine große Aufgabe des DHB und der Landesverbände sein. Klare Vorstellungen hat Henning bei der Frage, wie die WM-Gelder eingesetzt werden sollten. „Ich glaube, dass wir ein Drittel in den Spitzensport stecken müssen.“ Das restliche Geld sollte für die Arbeit an Kindergärten und Schulen genutzt werden.  

Um den Sport attraktiv zu halten, appellierte Hanning an die Mannschaften der Handball-Bundesliga, stärker deutsche Spieler zu fördern und „den Mut zu haben, die Talente in der Spitze auch einzusetzen. Das ist manchmal noch sehr sparsam. Wir brauchen eine funktionierende Nationalmannschaft - mehr als der Fußball das braucht.“

Mit Blick auf die kommenden internationalen Turniere sieht Hanning das Team gut aufgestellt. „Ich denke, dass Mannschaft und Trainer richtig zusammengewachsen sind in diesem Turnier, dass sie begeistert Handball gespielt haben und die Menschen mitgenommen haben, sowohl vor den Fernsehern als auch in den Hallen. Mit dieser positiven Energie kann man an die nächsten Aufgaben gehen.“

Weitere Zitate aus der Sendung finden Sie auf hessenschau.de/sport

Michael Draeger

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
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