Christoph Schickhardt
Christoph Schickhardt in der Sendung "Heimspiel!" im hr-fernsehen Bild © hr

Der Anwalt von Eintracht Frankfurt, Christoph Schickhardt, macht den Fans Hoffnung für die Verhandlung am Donnerstag, 28. März, bei der UEFA.

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 "Wir erwarten einen schwierigen Tag, und wir erhoffen mit unseren dezidierten Argumenten, dass die UEFA sagt, ihr bekommt eine hohe Geldstrafe, und die Bewährung wird noch einmal verlängert“, sagte der Anwalt am Montagabend in der Sendung "Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Grundsätzlich versichert Schickhardt: "Wir kämpfen wie die Löwen, dass die Fans nach Lissabon fahren und dabei sein können“. Bei einem positiven Ausgang der Verhandlung hätte er großes Vertrauen gegenüber den Anhängern des Traditionsvereins: "Ich verbürge mich für diese Fans, dass in Lissabon nichts passiert“.

Nicht einmal eine Espresso-Tasse kaputt gegangen

Beim Achtelfinal-Rückspiel der Europa League in Mailand hatten Fans von Eintracht Frankfurt wieder Pyrotechnik eingesetzt. Dabei standen die Hessen schon unter Bewährung, nach vorherigen schweren Vorkommnissen beim Auswärtsspiel gegen Lazio Rom.

Der Jurist erklärt aber: "Rom war ein Desaster, die Reise nach Mailand ein voller Erfolg. 15.148 Fans waren dabei, und tagsüber ist nichts passiert, nicht einmal eine Espresso-Tasse ist kaputt gegangen.“

Für Schickhardt also eine andere Ausgangslage: "Wir haben hier eine andere Situation, die beiden Fälle sind nicht miteinander vergleichbar“. Weiter führt der Anwalt aus: "Die Bewährung wird nur widerrufen, wenn der Fall ähnlich ist“.

Die UEFA sieht, dass die Eintracht diesen Wettbewerb lebt

Über seine weitere Verhandlungsstrategie verriet der 64-Jährige, "die Reaktion der Fans ist unser bestes Argument“. Die Lage auf den Rängen im Giuseppe-Meazza-Stadion ordnet er so ein: "Die Reaktion war hoch authentisch, das kann man nicht einüben. Ein großer Teil der Fans ist in Ordnung“.

Als positive Ausgangslage bewertet der Anwalt noch, dass "die UEFA sieht, dass die Eintracht diesen Wettbewerb lebt sowie bereichert und schon in der ersten Runde ein ausverkauftes Stadion bietet, außerdem sieht die UEFA unsere Bemühungen“.

Weitere Informationen

Christoph Schickhardt hat mehr als 800 Fälle vor dem Sportgericht des DFB verhandelt. 2002 verhinderte er den Lizenzentzug für Eintracht Frankfurt. Auch jetzt soll all seine Erfahrung dem Tabellenfünften der Bundesliga helfen. Am Donnerstag, 28. März, wird im schweizerischen Nyon bei der UEFA über die Vorkommnisse bei den Eintracht-Fans beim Achtelfinal-Rückspiel der Europa League bei Inter Mailand entschieden.

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Jan Cremer
Bild © hr/Ben Knabe

Referent Unternehmenskommunikation
Jan Cremer
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