Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic in der Sendung "Heimspiel!" im hr-fernsehen

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic mahnt seine Mannschaft nach dem Start in die Rückrunde, nicht nachzulassen. „Wir werden immer Dinge klar ansprechen, die uns vielleicht nicht gefallen“, sagte er am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

„Gerade in einer Situation, wo es sportlich gut läuft und die Tabellensituation attraktiv aussieht und man ein Spiel gewinnt, kann man schon mal den Finger in die Wunde legen und sagen ‚Heute war nicht alles Gold, was glänzt.‘“ Eintracht Frankfurt hatte das erste Spiel der Rückrunde gegen Freiburg zwar 3:1 gewonnen, Kritik am Spiel hatte es aber auch von Trainer Adi Hütter gegeben. Bobic weiter: „Wir versuchen, uns selber zu pushen und zu sagen, wir sind vorne dabei, da wollen wir auch länger bleiben und vielleicht bis zum Schluss bleiben, wenn es möglich ist. Aber dafür müssen wir alles abrufen.“

Bobic zu Boateng-Wechsel: „Da sieht man mal, wie gut wir ihn ausgebildet haben“

Zum bevorstehenden Wechsel von Verteidiger Carlos Salcedo zum mexikanischen Club UANL Tigres äußerte sich Bobic nur knapp. „Eigentlich ist alles bis auf Kleinigkeiten ausverhandelt.“ Salcedo selbst hatte sich bei Instagram bereits von den Eintracht-Fans verabschiedet. Ob die Eintracht in der laufenden Wechselperiode neue Spieler verpflichten wird, lies Bobic offen: „Schauen wir mal, was kommt.“ Bei der Innenverteidigung sei man aber gut aufgestellt. Den anstehenden Wechsel des ehemaligen Eintracht-Spielers Kevin-Prince Boateng zum FC Barcelona kommentierte Bobic lachend mit einem „Da sieht man mal, wie gut wir ihn ausgebildet haben.“ Und weiter: „Ich würde mich riesig für ihn freuen.“

Michael Draeger

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
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