Dieter Voss auf dem Holzbohlenweg an der Wesemühle
Dieter Voss auf dem Holzbohlenweg an der Wesemühle Bild © hr/Lydia Köpper

Nach Frankenau hat es Dieter Voss für die nächste Ausgabe von „Herrliches Hessen“ gezogen. Das hr-fernsehen zeigt die 45-minütige Sendung am Dienstag, 11. Juni, um 20.15 Uhr.

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„Die kleine Stadt am großen Wald“ – mit diesem Slogan wirbt Frankenau, gelegen am südlichen Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Moderator Dieter Voss ist auch dieses Mal wieder unterwegs, um eine hessische Region von ihrer schönsten Seite zu zeigen.

Die Stationen von Dieter Voss

Für viele Frankenauer ist die Kapelle auf dem Quernst, ein moderner Sakralbau mitten im Nationalpark, einer der schönsten Orte der Region. Die Jausenstation in der Lengelmühle ist für Wanderer ein tolles Ausflugsziel, doch wie lebt es sich eigentlich in einem abgelegen Tal? Ohne WLAN, ohne Busse und Bahnen, am „Rande der Zivilisation“?

Die Töpferei in Frebershausen ist eine der ganz wenigen Töpfereien in Deutschland, in der die Keramik noch mit Holzfeuer gebrannt wird. Hinter dem Namen „Arche Region Kellerwald“ verbirgt sich ein einzigartiges Projekt zum Erhalt vom Aussterben bedrohter Haustierrassen. Der Verein für Rassegeflügelzucht Frankenau ist einer der erfolgreichsten Geflügelzuchtvereine in Deutschland. Dieter Voss möchte herausfinden, wie es die Frankenauer Züchter schaffen, in der „Champions League“ der Geflügelzüchter zu spielen.

„Upcycling“ ist das Thema der Holzwerkstatt „Woodshed“: Wegen des Brexits hat ein Engländer in Frankenau seine neue Heimat gefunden, und hier entstehen aus alten Hölzern neue Möbel mit einem einzigartigen Flair. Der Spruch „der Weg ist das Ziel“ trifft auf den wunderschönen Holzbohlenweg an der Wesemühle hundertprozentig zu. Doch wie kommt man auf die Idee, sich einfach mal privat einen mehrere Hundert Meter langen Holzweg zu bauen?

Bei den Dreharbeiten zu „Herrliches Hessen“ erlebt Dieter Voss immer wieder Überraschendes. Was ihm in Frankenau am besten gefallen hat? Drei Fragen an den Moderator:

In Frankenau waren Sie „auf dem Holzweg“. Was hat es damit auf sich?

Dieter Voss: (lacht) Auf dem Holzweg aber nur, weil der Weg wirklich aus Holzplanken besteht. Zum Spazierengehen oder gar Wandern ist er zu kurz. Hier geht es um etwas anderes: Es ist ein Weg für alles Sinne, auf dem man nicht nur zur Ruhe kommen, sondern auch zu sich selbst finden kann. Der Weg führt durch einen kleinen Auenwald, über eine Wiese, dann wieder durch dichteren Wald. Immer in Sicht- und Hörweite des Wesebachs, der mal plätschert, mal murmelt oder mal so still fließt, dass man die Vögel hört, die er anlockt. Eigentlich ein Privatweg, aber nach Anmeldung darf man drauf. Kostet nichts. Hier ist der Weg das Ziel …

Sie haben die Region bei den Dreharbeiten gut kennengelernt. Womit punktet Frankenau?

Dieter Voss: Mit der Landschaft. Nicht umsonst spricht man von der „kleinen Stadt am großen Wald“. Frankenau grenzt direkt an den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Was für reizvolle Wanderwege durch Buchenwälder und Wiesentäler! Was für Ausblicke! So zum Beispiel vom Quernst. Das ist die höchste Erhebung des Nationalparks. Wie schön es dort ist, zeigen wir gleich zu Beginn unserer Sendung. Früher stand hier eine Kirche, heute eine kleine Kapelle. Irgendwie ein magischer Ort.

In der Sendung stellen sie auch die Lengelmühle vor, eine Jausenstube mitten in der Natur. Konnten sie denn dort auch etwas rasten, oder hat das der Drehplan nicht zugelassen?

Dieter Voss: Auch bei uns darf die Jause nicht fehlen! Und eine schönere hätten wir uns kaum vorstellen können. Mein „strammer Max“ war jedenfalls perfekt. Aber nicht nur die Speisen, sondern auch die Gastfreundschaft und die besondere Lage der Mühle sind eine Wanderung wert. Ich kann die Lengelmühle nur empfehlen.

Marco Möller
Marco Möller Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
Marco Möller
Telefon: +49 (0)69 155-4401
E-Mail: marco.moeller@hr.de