Für Eintracht Frankfurt steht am Donnerstag gegen Schachtar Donezk das entscheidende Spiel in der Europa-League an. „Ich bin überzeugt, dass sie das Spiel gewinnen“, sagt Ex-Nationalspieler Mario Basler am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-fernsehen.

Die Eintracht habe eine starke Ausgangsposition: „Die Mannschaft spielt eine tolle Saison, sie hat bis jetzt eine tolle Europa-League gespielt. Sie wären blöd, wenn sie das verschenken. Ich glaube, dass die Eintracht das Spiel mit 3:1 gewinnt." Lob hatte Basler außerdem für die Fans: „Die Eintracht hat tolle Fans, die hinter der Mannschaft stehen.“

Für den früheren Eintracht-Trainer Dragoslav Stepanovic hat das Hinspiel gezeigt, dass die Abwehr von Donezk nicht gefestigt ist: „Wir haben da außer den zwei Toren, die wir geschossen haben, noch drei, vier Chancen gehabt.“ Grundsätzlich vermisst er im Spiel von Eintracht Frankfurt allerdings einen klassischer Spielmacher, Ante Rebic, Luka Jovic und Sébastien Haller bekämen vorne zu wenige Bälle: „Mir fehlt ein Uwe Bein oder ein Mario Basler, der diesen drei die Bälle liefert.“

Basler zu Jovic: Was nützt ein Barcelona-Trikot auf der Bank?

Mit Blick auf die Spekulationen um die Zukunft von Luka Jovic rät Stepanovic dem Stürmer, erst mal in Frankfurt zu bleiben: „Jetzt zeigt er gerade, dass er ein Guter werden kann. Wenn er jetzt aber wechselt, stehen wieder zwei, drei Leute vor ihm. So kann eine Karriere kaputt gehen. Ich würde ihm raten, wenn er mich fragt, dass er noch ein Jahr hier bleibt.“ Und Mario Basler findet: „Was nützt es mir, wenn ich das Barcelona-Trikot trage, aber auf der Bank sitze?“

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Michael Draeger
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