Michael Immel im Sommerinterview mit René Rock (FDP)

Die Stromerzeugung durch Kohle sollte auf Gas umgestellt werden, so die Forderung von René Rock, Fraktionsvorsitzender der FDP im Hessischen Landtag, im hr-Sommerinterview.

„Dann würden wir 100 bis 150 Millionen Tonnen CO2 sparen, ohne unsere Industrie zu ruinieren, und ohne den Menschen in die Tasche zu greifen.“ Rock kritisierte den Windkraftausbau der schwarz-grünen Landesregierung in Hessen. Windräder aufzustellen nutze nicht dem Klima, sondern nur einigen wenigen, die durch Subventionen viel Geld verdienten. „Das ist keine Energiepolitik. Das ist Umverteilung“, so Rock.

Im Sommerinterview des Hessischen Rundfunks sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende, er könne nicht nachvollziehen, warum riesige Waldflächen abgeholzt würden, um dort Windräder aufzustellen. „Wie kann das sinnvoll sein, Waldflächen zu roden, und dann zu sagen, das ist Klimaschutz.“ René Rock weiter: „Solange wir keine Leitungen, keine richtigen Speicher haben, ist das nicht die richtige Lösung.“ Jedes weitere Windkraftrad, das ans Netz gehe, verschärfe lediglich das Problem.

Das Interview führte Michael Immel, Landtagskorrespondent im hr-Fernsehstudio in Wiesbaden. Eine Zusammenfassung des Gesprächs zeigt die „Hessenschau“ am heutigen Samstag um 19.30 Uhr. Das gesamte Interview strahlt das hr-fernsehen am Sonntag, 18. August, um 11.20 Uhr aus, außerdem ist es auf hessenschau.de abrufbar.