Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge in "ttt".
Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge in "ttt". Bild © hr

Mit Rechten reden? Wie soll die Demokratie mit denen umgehen, die sie zerstören wollen? Diese Fragen stellt "ttt - Titel, Thesen, Temperamente" am Sonntag um 0.00 Uhr im Ersten. Zu Wort kommt u.a. der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge.

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Immer wieder geraten Demokraten in Argumentationsnot, wenn es um die Diskussion mit Vertretern der neuen rechten Bewegungen oder der AfD geht. Schließlich ist ihre Partei demokratisch gewählt, sitzt in den Parlamenten unserer Demokratie und ist dadurch zunächst legitimiert. Aber auch Faschisten lassen und ließen sich in demokratische Parlamente wählen. Legitim sind sie deshalb noch lange nicht, wenn es zu ihren ausdrücklichen Zielen gehört, die Institutionen des demokratischen Rechtsstaates zu zerstören. Wie also gehen die Freunde der Freiheit mit den Feinden der Freiheit um? Jürgen Habermas, gerade anlässlich seines 90. Geburtstages geehrt, sagt dazu: Man solle diese Art von „besorgten Bürgern“, statt um sie herumzutanzen, kurz und trocken als das abtun, was sie sind – der Saatboden für einen neuen Faschismus.“ Es kann nicht sein, dass es den Bürgern und Politikern demokratischer Parteien zugemutet wird, herauszufinden, wer in der AfD noch ein Demokrat, wer Rassist, wer Faschist, wer Judenhasser ist und die Säulen unserer Gesellschaft einreißen will.

„ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ trifft den Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge, den Publizisten und Anwalt Michel Friedman und den Soziologen Wilhelm Heitmeyer und stellt DIE drängendste Frage unserer Zeit. Die Sendung kommt am Sonntag, 14. Juli, vom Hessischen Rundfunk (hr) und ist um Mitternacht im Ersten zu sehen; es moderiert Max Moor.

Außerdem bei „ttt“:

  • Wie lebt es sich in Teheran? Trumps Bombendrohungen oder: sehenden Auges ins Desaster
  • Poesie – Musik – Protest: Kate Tempest
  • Der Kunststar Ólafur Eliasson und seine atemberaubende neue Ausstellung in London – Warum seine Kunst Gegensätze überwinden kann und begeistert
Christian Bender
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Pressereferent hr-fernsehen und Das Erste
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