Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks

Jeder dritte Deutsche ist bereit, vom eigenen Wohlstand für ein besseres Europa abzugeben. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks (hr).

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Demnach stimmen 32 Prozent der Befragten der Aussage zu, Deutschland sollte vom eigenen Wohlstand etwas abgeben, denn die Lebensstandards in Europa müssten sich angleichen. 64 Prozent sind der Meinung, jedes Land müsse seinen Wohlstand selbst erarbeiten, auch wenn dadurch das wirtschaftliche Gefälle innerhalb der EU länger erhalten bleibt.  Die Umfrage wurde für die Dokumentation „Kassensturz Europa – ungleich erfolgreich“ (Montag, 20. Mai, 20.15 Uhr, im Ersten) durchgeführt. Die hr/mdr-Koproduktion befasst sich mit den wirtschaftlichen Unterschieden in Europa, die trotz Milliarden an Fördergeldern immer noch bestehen.

Große Solidarität mit Ärmeren

Deutschland ist zweitgrößter Nettozahler in der EU. Knapp 129 Euro zahlt statistisch gesehen jeder Bundesbürger pro Jahr. Diese Solidarität mit den Menschen in der EU ist zwei Dritteln der Bundesbürger das Geld wert. 67 Prozent stimmen der Aussage zu: „Das ist zwar viel Geld, aber Europa sollte uns das wert sein.“ 30 Prozent halten die deutschen Zahlungen in den EU-Haushalt für zu hoch.

Deutschland als Vorbild für andere EU-Staaten?

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37 Prozent aller Befragten wünschen sich Deutschland als Vorbild für andere EU-Staaten. Demnach sollten die deutschen Wirtschafts- und Sozialsysteme Vorbild für andere EU-Mitglieder sein. Die Mehrheit der Bundesbürger allerdings ist für mehr Eigenständigkeit der Länder, 55 Prozent sehen die Zukunft der EU darin, dass jedes Mitgliedsland in der Wirtschafts- und Sozialpolitik  seinen eigenen Weg geht.

Weitere Ergebnisse und Analysen auf Anfrage.

Michael Draeger

Pressereferent hr-fernsehen und hessenschau
Michael Draeger
Telefon: +49 (0)69 155-3527
E-Mail:
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