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Aktuell: Der Dreh zu dem Mittwochsfilm "Die Luft, die wir atmen" wurde unterbrochen. Wann er fortgesetzt wird, steht noch nicht fest. Die Drehstartmeldung finden Sie hier:

Unter dem Arbeitstitel „Die Luft, die wir atmen“ dreht der Hessische Rundfunk (hr) vom 28. Februar bis 4. April in Frankfurt und Oberreifenberg einen neuen Mittwochsfilm. Das Drehbuch stammt von Julia C. Kaiser, Regie führt Martin Enlen, die Redaktion liegt bei Erin Högerle. In den Hauptrollen sind Neda Rahmanian, Katja Studt, Rainer Bock, Ruth Reinecke, Bernadette Heerwagen, Gerd Wameling, Katharina Nesytowa, Barbara Philipp, Thomas Loibl, und Patrycia Ziolkowska zu sehen, in weiteren Rollen spielen unter anderem Serkan Kaya, Anna König und Nicolas Matthews.

Zum Inhalt: An einem klirrend kalten Wintertag besuchen mehrere Gäste ihre Angehörigen in einem Altersheim im Frankfurter Umland: Während Florist Klaus (Rainer Bock) seine an Parkinson erkrankte Frau Sylvia (Ruth Reinecke) überreden möchte, wieder in ihr gemeinsames Heim zurückzuziehen, um sich von ihm pflegen zu lassen, will Alisa (Bernadette Heerwagen) ihren dementen Vater Martin (Gerd Wameling) endlich davon überzeugen, ihr eine Vollmacht für sein Konto auszustellen. Bisher weigert sich Martin, seinen Pflegeplatz selbst zu bezahlen, was die Beziehung seiner Tochter zu ihrer Frau Sarah (Katharina Nesytowa) an die Belastungsgrenze bringt. Lana (Barbara Philipp) wiederum wurde von ihrem Bruder Jürgen (Thomas Loibl) herbeigerufen: Er sitzt bereits seit letzter Nacht am Sterbebett der gemeinsamen Mutter und kann nicht loslassen, auch wenn seine Beziehung zu ihr von Konflikten geprägt war und sie ihn und seine Schwester vor vielen Jahren auseinandergebracht hat. Unterdessen sind Heimleiterin Sina (Neda Rahmanian) und ihr Team, angeführt von der erfahrenen Pflegerin Martina (Katja Studt), mit dem Alltag des Altersheims ausgelastet: Heute Morgen beschäftigt sie der Todesfall einer Bewohnerin, deren Tochter Marianna (Patrycia Ziolkowska) ihren Besuch für diesen Tag angekündigt hatte und verspätet eintrifft. Als kurz darauf das Wetter umschlägt und Blitzeis über den Landstrich hereinbricht, bleiben die Gäste unerwartet über Nacht stecken. Da die Landstraße, die das Heim mit der Außenwelt verbindet, nicht vor dem nächsten Tag geräumt werden kann, müssen sich Sina und Martina wie auch die gestrandeten Angehörigen in dieser beengten Situation mit viel zwischenmenschlichem Geschick und organisatorischem Einfallsreichtum zurechtfinden. Die unfreiwillige Übernachtung entpuppt sich dabei aber auch als Chance, Konflikte zu lösen, in unerwarteten Begegnungen Trost zu finden und Beziehungen wieder aufleben zu lassen...

Für die Umsetzung sorgen Philipp Timme (Kamera), Bettina Schmidt (Szenenbild), Majid Sarafi (Ton), Stefan Kraushaar (Schnitt), Maria Dimler (Kostümbild), Nathalie Mischel (Casting), Dominik Diers (Produktionsleitung) und Erin Högerle (Redaktion). „Die Luft, die wir atmen“ ist die erste klimafreundliche  Filmproduktion des Hessischen Rundfunks - mit Ökostrom und Fahrrädern am Set, LED-Scheinwerfern, Bio-Kosmetik in der Maske und Requisiten vom Flohmarkt.

Christian Bender

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