Sol Gabetta

„Ich habe argentinisches Temperament, aber einen europäischen Kopf“, sagt die in der Schweiz lebende Cellistin Sol Gabetta. Und: „Ich fühle vor allem ganz viel Russland in mir.“

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Beste Voraussetzungen also für Dmitrij Schostakowitschs 2. Cellokonzert, ein Werk voller Tiefe und Zerrissenheit, das sie im letzten hr-Sinfoniekonzert der laufenden Saison in der Alten Oper am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Juni, unter der Leitung von Pablo Heras-Casado präsentiert.

Zum ersten Mal spielte Sol Gabetta das Cellokonzert 2004 mit den Wiener Philharmonikern. Im gleichen Jahr gewann sie den „Credit Suisse Young Artist Award“. „Das war ein unvergesslicher Moment in meiner Karriere. Das Werk ist sehr dunkel und sehr kraftvoll. Diese Herausforderung hat mich in meiner künstlerischen Entwicklung unglaublich beflügelt“, bekennt Gabetta, die temperamentvolle Cellistin mit ernster Seite.

Französisch wird der zweite Teil des Programms: eine Suite aus Claude Debussys „Trois Nocturnes“ und „Images“ sowie Maurice Ravels „La valse“, jene Apotheose des Wiener Walzers, die der Komponist als „halluzinierende Ekstase“ beschrieb. Die beginnt morbide und dumpf, wie eine verblasste Erinnerung an Schubert und Strauß, und endet im besinnungslos-plakativen Taumel.

Das Konzert am Freitag, 14. Juni, gibt es als Video-Livestream auf www.hr-sinfonieorchester.de sowie als Live-Übertragung in hr2-kultur. Eine Wiederholung sendet hr2-kultur am Dienstag, 25. Juni, um 20.04 Uhr.

hr-Sinfoniekonzert
Sol Gabetta, Violoncello; Pablo Heras-Casado, Dirigent
Datum: Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Juni, jeweils 20 Uhr, Konzerteinführung jeweils 19 Uhr
Ort: Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Karten: 54,50/44,50/ 35,50/26/17 Euro (bis zu 50 Prozent Ermäßigung für Schüler/Studierende/Auszubildende bis 27 Jahre) unter Telefon 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de 

Weitere Informationen

Weitere Informationen:

www.hr-sinfonieorchester.de
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
www.facebook.com/hrsinfonieorchester

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Pressereferentin hr-Sinfonieorchester
Isabel Schad
Telefon: +49 (0)69 155-6823
E-Mail: isabel.schad@hr.de