Dirk Roßmann
Dirk Roßmann Bild © picture-alliance/dpa

Im elterlichen Drogerieladen begann er als kleiner Steppke, eigenes Geld zu verdienen. Nun, Jahrzehnte später, ist Dirk Roßmann Milliardär – aber, so meinte er heute im hr1-Talk, Reichtum verpflichtet auch: „Wer in unserem Land viel Geld verdient, hat auch die Steuern zu zahlen, die der Staat festgelegt hat, und soll nicht versuchen, irgendwie mit irgendwelchen Tricks das Geld außer Landes zu bringen.“

„Es ist wirklich eine große Freude, sich alles leisten zu können, obwohl man es sich nicht leisten will“, erzählt Roßmann. Doch er hängt nicht am Luxus und hat vor allem Freude daran, etwas mit anderen Menschen zu machen. „Wenn ich eine tolle Diskussion führe oder eine tolle Schachpartie mit einem Freund spiele, so etwas macht mir Spaß. Den neuesten BMW und so etwas, das würde mir überhaupt nichts geben, das ist Nekrophilie – Liebe zu toten Gegenständen“, erklärt der Drogerie-Gründer.

„Ich hasse es, wenn Leute einfach dummes Zeug schwatzen und nicht nachdenken, Dinge einfach sehr oberflächlich sehen und nicht in der Lage sind zu differenzieren“, betont Roßmann. „Man sollte sich schon die Mühe machen, beide Seiten zu sehen und erst dann ein Urteil zu fällen und nicht auf einer Seite rumreiten, ohne sich mit der anderen auseinanderzusetzen.“

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Sendung und Podcast

Das ganze Gespräch mit Dirk Roßmann und Moderator Uwe Berndt sendet hr1 am Sonntag, 30. Dezember, von 10 bis 12 Uhr. Der hr1-Talk kann auch als Podcast abonniert werden: www.hr1.de.

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Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO
Isabelle Dollinger, Pressereferentin hr4 und hr-iNFO Bild © hr/Ben Knabe


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